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Nigeria zeigte einem Fußballzwerg aus Afrika die Grenzen auf. © APA/afp / PHILL MAGAKOE

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Nigeria zeigte einem Fußballzwerg aus Afrika die Grenzen auf. © APA/afp / PHILL MAGAKOE

Nigeria und Südafrika sorgen für Quali-Drama

Südafrika nimmt trotz eines Punktabzugs erstmals seit dem Turnier-Heimspiel 2010 wieder an einer Weltmeisterschaft teil – und ließ gemeinsam mit Nigeria das WM-Märchen eines Fußballzwergs platzen.

Am letzten Spieltag der Qualifikation sicherte sich die Mannschaft von Trainer Hugo Broos das Ticket für die Endrunde im kommenden Jahr dank eines 3:0 (2:0) gegen Ruanda in Mbombela. Die Weltmeisterschaft findet vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 in den USA, Mexiko sowie Kanada statt und wird erstmals mit 48 Nationen ausgetragen.


Die Südafrikaner überflügelten nach Toren von Thalente Mbatha (5. Minute), Oswin Appollis (26.) und Evidence Makgopa (72.) noch das Überraschungsteam aus Benin, das vor den abschließenden Begegnungen in Gruppe C auf Platz eins gelegen hatte. Die westafrikanische Auswahl musste sich in Nigeria 0:4 (0:2) geschlagen geben und verlor nach einem Dreierpack von Victor Osimhen von Galatasaray Istanbul die Spitzenposition noch.

Südafrika kam nie über WM-Vorrunde hinaus

Mit einem Sieg hätte sich Benin erstmals für eine Weltmeisterschaft qualifizieren können. So rutschte Benin mit 17 Punkten noch auf Platz drei ab und verpasste sogar die Playoffs. Diese darf Nigeria nun als einer der vier besten Gruppenzweiten bestreiten. Südafrika löste das WM-Ticket hingegen vorzeitig, obwohl der Verband zuvor drastisch bestraft worden war.

Nötig wurde das, weil im März verbotenerweise der eigentlich wegen einer Gelb-Sperre nicht einsatzberechtigte Profi Teboho Mokoena gegen Lesotho aufgeboten wurde. Nachträglich wurde aus einem 2:0-Sieg so ein 0:3, drei sichere Punkte gingen verloren. Bei den vergangenen drei Turnieren in Brasilien (2014), Russland (2018) und Katar (2022) waren die Südafrikaner nicht dabei. Bei der WM im eigenen Land war vor gut 15 Jahren bereits in der Vorrunde Schluss. Auch bei den beiden WM-Teilnahmen zuvor reichte es nie für einen Platz in der K.-o.-Runde.

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