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Gianluigi Buffon wird vorerst nicht zum italienischen Verband zurückkehren. © APA/afp / ALBERTO PIZZOLI

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Gianluigi Buffon wird vorerst nicht zum italienischen Verband zurückkehren. © APA/afp / ALBERTO PIZZOLI

No, grazie! Buffon sagt Italiens Nationalteam ab

Torhüterlegende Gianluigi Buffon wird nicht in den Stab der italienischen Fußball-Nationalmannschaft zurückkehren. Der Rekordnationalspieler hat eine Anfrage von Paolo Maldini abgelehnt – nicht ohne Wehmut, aber aus einer ganz bewussten Entscheidung heraus.

Vor rund zehn Tagen hatten der neue technische Direktor Paolo Maldini und Berater Leonardo Kontakt mit Buffon aufgenommen. Die beiden wollten die Torwartlegende für das neue Projekt der FIGC zurückholen – in einer noch aktivere Rolle als bei seinem letzten Engagement.


Buffon zählt zu den größten Persönlichkeiten des italienischen Fußballs. Mit 176 Länderspielen hält er den Rekord für die meisten Einsätze im Trikot der Azzurri. 2006 führte er Italien als Weltmeister zum Titel in Deutschland. Im Jahr 2023 kehrte er als Delegationsleiter der Nationalmannschaft unter Teamchef Luciano Spalletti zurück. Nach der enttäuschenden Niederlage gegen Bosnien und Herzegowina trat er jedoch von seinem Amt zurück.

Wiedersehen mit alten Weggefährten

Den ersten Kontakt hatte laut italienischen Medien Präsident Giovanni Malagò angekündigt. Für Buffon bedeutete das Gespräch auch ein Wiedersehen mit Paolo Maldini, mit dem er viele Jahre gemeinsam für Italien auflief – von der Ära unter Giovanni Trapattoni bis zur Weltmeisterschaft 2002. Die beiden verbindet bis heute eine enge Freundschaft. Auch mit Leonardo soll es sofort eine gute Gesprächsbasis gegeben haben.

Gianluigi Buffon stand zwei Jahrzehnte lang für Italien im Tor. © ANSA / SRDJAN SUKI / STF

Gianluigi Buffon stand zwei Jahrzehnte lang für Italien im Tor. © ANSA / SRDJAN SUKI / STF


Buffon zeigte sich von der Anfrage geehrt, hörte sich das Projekt aufmerksam an und nahm sich Zeit für seine Entscheidung. Am Ende entschied er sich jedoch gegen eine Rückkehr – auch wenn ihm dieser Schritt nicht leichtgefallen sein soll, wie die Gazzetta dello Sport berichtet.

Seit seinem Profidebüt im Jahr 1992 war Buffon praktisch ohne Unterbrechung im Spitzenfußball aktiv – zunächst als Spieler, später als Funktionär und Identifikationsfigur des italienischen Fußballs.

Fokus auf Familie und Ausbildung

Nun möchte der 48-Jährige bewusst einen Gang zurückschalten. Mehr Zeit mit seiner Familie und seinen Kindern sowie die gezielte Weiterbildung als Sportfunktionär stehen derzeit im Vordergrund.

Diese Entscheidung hatte er bereits im Juni getroffen. Die Anfrage von Maldini und Leonardo brachte ihn zwar noch einmal ins Grübeln – letztlich blieb Buffon seiner ursprünglichen Planung jedoch treu und sagte der Nationalmannschaft ab.

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