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Roberto Mancini wird zukünftig nicht mehr an der Seitenlinie der Azzurri stehen. © APA/afp / ALBERTO PIZZOLI

Paukenschlag: Mancini wirft die Flinte ins Korn

Diese Nachricht kam als völlige Überraschung. Roberto Mancini ist als Trainer der italienischen Fußball-Nationalmannschaft zurückgetreten.

Am Sonntagmittag kam die Meldung: Roberto Mancini ist als Italien-Trainer zurückgetreten. Die Entscheidung des Übungsleiters ließ die Fans im Stiefelstaat fassungslos zurück. Erst kürzlich bekam der Star-Coach noch mehr Verantwortung und Einfluss auf die U21- und U20-Nationalmannschaften und war so ein größerer Bezugspunkt für FIGC-Präsident Gabriele Gravina geworden, der ihn nach der gescheiterten Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Katar verteidigt hatte. Nun das Aus und der Bruch mit der Landesauswahl.


Vor allem jetzt, wo bei den Azzurri im September zwei EM-Qualifikationsspiele auf dem Programm stehen, bei denen Gigio Donnarumma und seine Mitspieler auf Mazedonien und die Ukraine treffen, kommt der Rücktritt von Mancini wie ein Erdbeben und die Nationalmannschaft entwickelte sich zu einem Schiff ohne Kapitän. Der italienische Fußballverband FIGC ist jedoch bereits bemüht, einen Nachfolger zu finden. Mögliche Kandidaten werden wohl in den kommenden Tagen in die Waagschale geworfen werden. Dazu die Aussage der FIGC: „In Anbetracht der Termine für die Qualifikation zur EM 2024 wird die FIGC den Namen des neuen Trainers in den kommenden Tagen bekannt geben.“


Mancini mit seiner EM-Goldmedaille. © ANSA / FABIO FRUSTACI / Z23


Seit seinem Amtsantritt am 14. Mai 2018 stand Mancini bei 61 Spiele an der Seitenlinie der Azzurri (39 Siege, 13 Unentschieden und 9 Niederlagen). Der wohl größte Triumph seiner knapp fünfjährigen Zeit als Head-Coach war ohne Zweifel der Sieg bei den Europameisterschaften 2020. Doch auch der Albtraum der WM-Qualifikation für das Turnier in Katar bleibt dem Verband, den Fans und wohl dem Trainer selbst im Gedächtnis.

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