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Artem Dzyuba (l.) möchte zurzeit nicht für das russische Nationalteam auflaufen. © APA/afp / ANTON VAGANOV

Russland-Kapitän sagt Sbornaja ab: „Habe Verwandte in der Ukraine“

Der russische Krieg in der Ukraine geht mit unverminderter Härte weiter, doch mittlerweile gibt es auch in Sport-Russland kritische Stimmen. Eine davon gehört dem Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft.

Artem Dzyuba, Kapitän von Zenit St. Petersburg und der russischen Nationalmannschaft, will nicht in die Sbornaja berufen werden. Er hat den anstehenden Lehrgang abgesagt – aus politischen Gründen. Wie Cheftrainer Valeri Karpin auf der Webseite des russischen Verbands bestätigte, wird Dzyuba nicht unter den nominierten Spielern sein. „Er hat mich angerufen und gesagt, dass er aufgrund er Situation in der Ukraine nicht für das Nationalteam nominiert werden möchte. Er hat viele Verwandte in der Ukraine“, so Karpin.


Russland wurde von den WM-Playoffs ausgeschlossen und wird im Winter in Katar folglich fehlen. Ob Dzyuba nach der Absage aufgrund des Krieges noch eine Zukunft in der Sbornaja hat, darf bezweifelt werden. Karpin ließ die Tür für den Stürmer jedoch einen Spalt offen: „Wir werden seine Leistungen bei Zenit weiter verfolgen und mit ihm in Kontakt bleiben.“

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