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Der Schweizer Kapitän Granit Xhaka fand nach dem enttäuschenden WM-Auftakt deutliche Worte. © APA / FRAN SANTIAGO

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Der Schweizer Kapitän Granit Xhaka fand nach dem enttäuschenden WM-Auftakt deutliche Worte. © APA / FRAN SANTIAGO

Schweizer mit scharfer Selbstkritik: „Realität sehen“

Granit Xhaka war nach dem Schock in der Nachspielzeit sichtlich angefressen. „Wenn man keine Disziplin auf dem Platz hat, kann man auch gegen Katar nicht gewinnen“, sagte der Schweiz-Kapitän in den Katakomben des riesigen WM-Stadions in der San-Francisco-Bay-Area.

Eigentlich will der Schweizer Kapitän mit seinem Team beim XXL-Turnier Großes Erreichen. Das 1:1 gegen den krassen Außenseiter Katar zum Auftakt ist da deutlich mehr als ein Stimmungsdämpfer. Denn für Xhaka steht fest: Es muss sich vieles ändern.


„Erstmal müssen wir mit beiden Beinen auf den Boden kommen und die Realität sehen“, mahnte 33-Jährige. „Sehen, dass wir nicht so weit sind, wie wir vielleicht vor dem Turnier gesprochen haben.“ Von der besten WM aller Zeiten war da die Rede gewesen. Das hieße Halbfinale.

Granit Xhaka suchte keine Ausreden. © ANSA / PETER KLAUNZER

Granit Xhaka suchte keine Ausreden. © ANSA / PETER KLAUNZER


„In der zweiten Halbzeit haben wir nicht mehr den Rhythmus gefunden, was uns in der ersten Halbzeit stark gemacht hat – nicht so viel Disziplin auf verschiedenen Positionen gehabt“, sagte Xhaka und präzisierte damit seine Kritik. Ob die Hitze mit mehr als 30 Grad in der prallen Sonne Santa Claras Probleme gemacht habe, wurde er gefragt. „Nein“, antwortete der Routinier kurz und knapp. Ausreden suchte er nicht.

Schlagwörter: Fussball WM 2026 Schweiz

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