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Nach dem Sieg gab es ein Tänzchen der Belgier. © APA / JAMIE SQUIRE

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Nach dem Sieg gab es ein Tänzchen der Belgier. © APA / JAMIE SQUIRE

Tänzchen und frecher Spruch: Belgien verhöhnt Trump

Kein WM-Spiel barg schon vor Anpfiff so viel Zündstoff in sich wie das Achtelfinale zwischen den USA und Belgien. Am Ende gewannen die Belgier klar – und provozierten danach, was das Zeug hielt.

Es war absurd, was sich bei der WM in den vergangenen Stunden abgespielt hat. Nach einem Anruf von US-Präsident Donald Trump an FIFA-Chef Gianni Infantino hob der Fußballverband die Rotsperre von US-Stürmer Folarin Balogun auf – und sorgte so für einen Skandal, der in der Fußballwelt für riesige Empörung sorgte.


Balogun lief am Dienstag gegen Belgien also von Beginn an auf. Doch auch der erfolgreichste US-Knipser des Turniers konnte die Niederlage und das Aus des Gastgebers nicht verhindern: Am Ende setzte es eine glasklare 1:4-Pleite.



Während die US-Party nun vorbei ist, feierte Belgien, was das Zeug hielt. „Es gibt immer irgendwie Gerechtigkeit im Leben“, meinte Belgiens Mittelfeldmann Nicolas Raskin nach dem Match. Und natürlich durften die Provokationen nicht fehlen.

„Hebt das auf!“

Der offizielle X-Account (früher Twitter) der belgischen Nationalmannschaft setzte nach Ende des Matches ein hämisches Posting ab. „Overturn this!“, auf Deutsch: „Hebt das auf!“ Ein klarer Giftpfeil in Richtung US-Präsident Trump und FIFA-Boss Infantino.



Und auch auf dem Feld kam der Spott nicht zu kurz. Als Romelu Lukaku den 4:1-Endstand fixierte, hielt er sich zunächst die Hand ans Ohr, mit der Botschaft: „Ich kann euch nicht hören!“ Dann versammelte sich die belgische Mannschaft um den Torschützen und machte ein Tänzchen, das viele als Anspielung auf Donald Trump interpretierten. Die Fußballwelt freute sich mit.

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