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Erlebte einen der bittersten Abende in seiner Fußballkarriere: Andriy Yarmolenko, Kapitän und Eigentorschütze. © ANSA / Peter Powell

Tragischer Abend in Cardiff: Eigentor besiegelt WM-Aus der Ukraine

Der Traum von der WM in Katar ist geplatzt: Die Ukraine verliert unglücklich das entscheidende Spiel um das letzte europäische Ticket. Stattdessen feiert Wales die erste WM-Teilnahme seit 64 Jahren.

Die Ukraine hat die Fußball-WM 2022 durch eine unglückliche Niederlage verpasst. Ausgerechnet durch ein Eigentor verlor das Team von Trainer Oleksandr Petrakov am Sonntag in Cardiff das Playoff-Finale gegen Wales mit 0:1.


Andrij Yarmolenko köpfte in der 34. Minute einen Freistoß von Wales' Kapitän Gareth Bale ins eigene Tor und zerstörte damit den Traum von der zweiten WM-Teilnahme nach 2006. Im Dauerregen von Cardiff ergattertern stattdessen die Briten den letzten Europaplatz bei dem Championat vom 21. November bis 18. Dezember in Katar. Wales ist damit zum zweiten Mal nach 1958 bei einer WM dabei.

Wales feiert die erste WM-Teilnahme seit 1958. © APA/afp / PAUL ELLIS

Wegen der Invasion Russlands in die Ukraine waren die Playoff-Spiele aus dem März auf Anfang Juni verlegt worden. Angefeuert von 2000 ukrainischen Anhängern starteten die Gäste schwungvoll in die Partie. Schon in der 3. Minute landete ein Freistoß von Oleksandr Zinchenko im walisischen Tor, doch der Treffer wurde nicht anerkannt, weil Schiedsrichter Antonio Mateu Lahoz den Ball noch nicht freigegeben hatte. Die erste gute Chance zur Führung hatte dann Roman Yaremchuk, dessen Flachschuss aber von Wayne Hennessy im Waliser Tor pariert wurde.
Wales-Keeper wird zum Matchwinner
Wie aus dem Nichts kam Wales zum Treffer: Einen Freistoß von Bale köpfte der ukrainische Kapitän Yarmolenko unhaltbar ins eigene Tor. Auch in der zweiten Halbzeit zeigten die Ukrainer Herz und Leidenschaft, drängten die Gastgeber immer wieder in die Defensive. Doch wie bereits vor der Pause bei einigen Chancen scheiterte auch Viktor Tsygankov in der 56. Minute aus Nahdistanz an Hennessy. Glück hatten die Gäste in der 74. Minute, als der eingewechselte Brennan Johnson nur den Pfosten traf. Zehn Minuten später rettete erneut Wales Keeper bei einem Schuss von Vitali Mykolenko mit einer Glanzparade die Führung.

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