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Silvio Baldini dürfte wohl zur U21-Mannschaft Italiens zurückkehren. © ANSA / CLAUDIO GIOVANNINI

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Silvio Baldini dürfte wohl zur U21-Mannschaft Italiens zurückkehren. © ANSA / CLAUDIO GIOVANNINI

Viel Lob, aber Verbleib von Baldini unwahrscheinlich

Italiens Youngstertruppe hat die Länderspiele gegen Luxemburg und Griechenland gewonnen. Ein Verbleib von Interims-Nationaltrainer Silvio Baldini ist dennoch unwahrscheinlich.

„Das Lob freut mich. Aber ob ich Nationaltrainer bleibe, weiß ich nicht. Das hängt nicht von mir ab“, gab Silvio Baldini nach dem 1:0-Sieg von Italien in Griechenland zu Protokoll. Der Interimstrainer der Squadra Azzurra hat in den letzten Wochen viele Sympathiepunkte gesammelt – auch weil er sich kein Blatt vor den Mund genommen hat.


So meinte Baldini vor dem Match gegen Luxemburg (1:0-Sieg): „Der italienische Fußball hat genug Talente. Aber so lange der Calcio so regiert wird, wird sich wenig ändern. Denen geht es nur um das Geld und nicht darum, die jungen Spieler weiterzuentwickeln.“ Baldini forderte außerdem, dass im Jugendbereich in Italien mehr trainiert wird.

Baldini wehrt sich gegen sein Image

Auch nach dem Match gegen Griechenland sorgte Baldini für einen Sager: „Mich interessiert es nur, meine Arbeit zu machen. Im Fußball bekommt man schnell ein Etikett aufgedrückt. Mir würde es schon reichen, wenn ich nicht als ahnungsloser Landstreicher angesehen werde.“ Wortwörtlich verwendete Baldini das umgangssprachliche „scappato di casa“ – was so viel unkompetent bedeutet.
Der 18-jährige Atalanta-Profi Honest Ahanor (vorne) hat seine ersten Länderspiele bestritten. © ANSA / NIKOS CHALKIADAKIS

Der 18-jährige Atalanta-Profi Honest Ahanor (vorne) hat seine ersten Länderspiele bestritten. © ANSA / NIKOS CHALKIADAKIS

Baldini hat in den letzten Jahren viel in der Serie C (Pescara, Palermo, Carrarese) trainiert, bevor er im Sommer 2025 zum U21-Nationaltrainer ernannt wurde. Nach dem Playoff-Aus für die WM 2026 übernahm er interimsmäßig die Squadra Azzurra und nominierte für die Juni-Testspiele – mit Ausnahme von Kapitän Gianluigi Donnarumma – ausnahmslos U21-Spieler.

Kehrt Mancini zurück?

Währenddessen brodelt die Gerüchteküche über den möglichen neuen Nationaltrainer. Antonio Conte und Roberto Mancini sind die heißtesten Namen. Beide waren schon Coach Italiens und würden zu den Azzurri zurückkehren. Sky-Transferexperte Gianluca Di Marzio berichtete am Montag sogar von einer Einigung zwischen Mancini und dem italienischen Verband FIGC.

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