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Die Enttäuschung steht DFB-Kapitän Manuel Neuer in das Gesicht geschrieben. © APA/afp / PHILIP FONG

„Wir sind frustriert“

Die Niederlage von Deutschland gegen Japan war eine der bisher größten WM-Überraschungen. Ganz so blamabel wie die Pleite von Argentinien gegen Saudi-Arabien war das 1:2 von Manuel Neuer & Co. gegen die Asiaten zwar nicht, doch die Enttäuschung bei den Deutschen war enorm groß. Die Reaktionen.

Hansi Flick (Deutschland-Teamchef): „Das ist brutal enttäuschend. Wir sind zu Recht mit 1:0 in Führung gegangen, das war mehr als verdient. Wir haben viele Torchancen nicht gemacht. Man muss einfach sagen: Da hat Japan uns, was die Effizienz angeht, klar geschlagen. Die individuellen Fehler, die wir gemacht haben, dürfen einfach nicht passieren. Wir müssen die Spieler jetzt aufbauen. Wir werden keine schöne Heimreise haben, weil jeder das jetzt im Kopf hat und sich jeder ärgert, dass wir das Spiel heute nicht gewonnen haben.“


Hajime Moriyasu (Japan-Teamchef): „Wir wussten, dass wir uns mehr um die Verteidigung kümmern müssen. Deshalb habe ich das System umgestellt. Die Spieler wussten direkt, was ich damit meine und wie sie sich verhalten sollten. Wir haben einen tollen Sieg gefeiert, aber es geht weiter. Wir werden uns auf das nächste Spiel genauso gut vorbereiten.“

Manuel Neuer (Deutschland-Kapitän): „Das ist eine Riesenenttäuschung für uns, wir sind frustriert. Für mich ist es so knapp nach dem Spiel schwer zu verstehen, wie wir das aus der Hand gegeben haben.“

>>> Deutschland – Japan: Hier geht's zum Spielbericht. <<<

Ilkay Gündogan (Deutschland): „Wir haben es Japan zu einfach gemacht. Gerade beim zweiten Tor, ich weiß nicht, ob jemals bei einer WM ein einfacheres Tor erzielt wurde, das darf nicht passieren. Vorne hatten wir unfassbare Möglichkeiten und haben das zweite nicht erzielt. Wie die Tore gefallen sind, das darf uns nicht passieren.“

Thomas Müller (Deutschland): „An sich haben wir vom Gefühl her ein weite Strecken gutes Spiel gemacht. Aber die Effektivität hat an beiden Enden nicht gepasst. Es ist aberwitzig, dass wir hier mit einer Niederlage dastehen. Am Ende müssen wir uns die mangelnde Effizienz ganz klar vorwerfen. Wir müssen das aufarbeiten und sachlich bleiben.“

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