
Jubel bei Italien: Die Squadra Azzurra hat Nordirland daheim gschlagen. © ANSA / MICHELE MARAVIGLIA
WM-Traum lebt: Italien nimmt die erste Hürde
Italiens Traum von der Fußball-WM 2026 in Mexiko, Kanada und den USA lebt. Die Azzurri besiegten Nordirland am Donnerstag vor heimischem Publikum und müssen jetzt „nur“ noch eine Hürde nehmen. Diese heißt Bosnien & Herzegowina.
26. März 2026
Von: cst
Der Jubel war riesig, als Sandro Tonali in der 56. Minute das erlösende 1:0 für Italien erzielte. Der Newcastle-Legionär zog nach einem Abpraller aus 16 Metern direkt ab und traf herrlich in die rechte Ecke. Tonali war es auch, der das 2:0 von Moise Kean vorbereitete. Zwar wurde der Mittelfeldspieler bei der Aktion gefoult, doch der Vorteil lief weiter und Kean traf via Innenpfosten zum 2:0-Endstand (80.).
Italien trifft im Playoff-Endspiel am Dienstag (20.45 Uhr) auf Bosnien & Herzegowina. Dabei sahen Edin Dzeko & Co. in Cardiff bis kurz vor Schluss wie die Verlierer aus, ehe dem Stürmer-Oldie in der 87. Minute der Ausgleich gegen Wales gelang. Die Verlängerung blieb ereignislos, am Ende siegte Bosnien & Herzegowina im Elfmeterschießen. Die Azzurri müssen damit im Endspiel um das WM-Ticket in Zenica antreten, wo rund 15.000 frenetische Zuschauer im altehrwürdigen ehemaligen Stadion „Bilino Polje“ auf die Azzurri warten.
Gattuso und Buffon im Freudentaumel
Die Squadra Azzurra ließ gegen defensiv eingestellte Nordiren in der New Balance Arena von Bergamo wenig anbrennen. Allerdings blieb die Partie spannend, denn offensiv ging auch bei Italien wenig. Kean war der Auffälligste, doch auch der Fiorentina-Stürmer agierte zunächst glücklos. Nach dem 1:0 wendete sich das Blatt. Italien wurde gefährlicher und ließ – bis auf einen Abspielfehler von Gianluigi Donnarumma – nichts zu.Rino Gattuso mit Pio Esposito (l.) und Niccolò Pisilli. © APA/afp / STEFANO RELLANDINI
Vorne vergaben Kean mit einem Fallrückzieher, Pio Esposito (sein Kopfball wurde auf der Linie geklärt) und Federico Dimarco, der einen Ball nicht perfekt mitnehmen konnte, gute Möglichkeiten. Am Ende war es Kean, der für Klarheit sorgte und die 2006er-Weltmeister Rino Gattuso (Cheftrainer) und Gianluigi Buffon (Teammanager) auf der Bank jubeln ließ.
WM-Playoff: Halbfinale
Türkei - Rumänien 1:01:0 Kadioglu (53.)
Dänemark - Nordmazedonien 4:0
1:0 Damsgaard (49.), 2:0 Isaksen (58.), 3:0 Isaksen (59.), 4:0 Norgaard (75.)
Italien - Nordirland 2:0
1:0 Tonali (56.), 2:0 Kean (80.)
Polen - Albanien 2:1
0:1 Hoxha (42.), 1:1 Lewandowski (63.), 2:1 Zielinski (73.)
Slowakei - Kosovo 3:4
1:0 Valjent (6.), 1:1 Hodza (21.), 2:1 Haraslin (45.), 2:2 Asllani (47.), 2:3 Muslija (60.), 2:4 Hajrizi (72.), 3:4 Strelec (90.+4)
Ukraine - Schweden 1:3
0:1 Gyökeres (6.), 0:2 Gyökeres (51.), 0:3 Gyökeres (72./Elfmeter), 1:3 Ponomarenko (90.+1)
Tschechien - Irland 4:3 i.E.(2:2)
0:1 Parrott (19./Elfmeter), 0:2 Eigentor Kovar (23.), 1:2 Schick (27./Elfmeter), 2:2 Krejci (86.)
Wales - Bosnien & Hergzegowina 4:2 (2:2)
1:0 James (51.), 1:1 Dzeko (86.)
WM-Playoff: Final-Paarungen
Bosnien & Herzegowina – ItalienSchweden – Polen
Kosovo – Türkei
Tschechien – Dänemark
Spieltermin: Dienstag, 31. März
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