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Bernardo Silva und Manchester City müssen sich gegen jegliche Angriffe der Konkurrenz wappnen. © ANSA / PETER POWELL

Die Jagd auf Manchester City beginnt

Die Premier League – von den eigenen Fans als beste Liga der Welt angepriesen – geht dieses Woche in ihre 31. Saison. Neben den üblichen Favoriten Man City und Liverpool machen sich jedoch mehrere Teams Hoffnungen auf den Titel.

Am Freitag startet die Premier League mit dem Londoner Derby Crystal Palace gegen Arsenal (21.00 Uhr) in ihre neue Spielzeit. Die „Gunners“ sind dabei eines der Teams, die Meister Manchester City den Titel streitig machen wollen. Als Herausforderer Nummer eins für den Titelverteidiger rund um Coach Pep Guardiola gilt erneut Liverpool.


Englands Oberhaus wurde zuletzt von Manchester City dominiert. Vier der letzten fünf Meisterschaften gingen an das Team von Guardiola. Nur 2020 konnte Liverpool reüssieren. Mit der Verpflichtung des Ex-Salzburgers Erling Haaland hat Guardiola einen weiteren Superstar in seinen Reihen, der die Dominanz von City verlängern soll. Weitere Verstärkungen wie der argentinische Stürmer Julian Alvarez (River Plate) und Nationalspieler Kalvin Phillips (Leeds) überkompensieren Abgänge wie Gabriel Jesus (Arsenal) und Raheem Sterling (Chelsea).

„Es gibt keinen Grund, nicht zuversichtlich zu sein“, meinte daher Guardiola. „Ich weiß nicht, was in dieser Saison passieren wird, aber ich habe keine Zweifel an meinen Spielern. Wir werden unsere Spielweise nicht ändern“, kündigte der Spanier an. Die erste Bewährungsprobe gibt es am Sonntag beim Auswärtsspiel bei West Ham United.

Die Citizens wollen sich auch heuer wieder feiern lassen © APA/afp / PETER POWELL


Zweifel bei City säen will hingegen Liverpool, die „Reds“ sind am Samstag bei Fulham zu Gast. Die Mannschaft von Coach Jürgen Klopp, die sich vergangene Saison erst am letzten Spieltag der Guardiola-Truppe beugen musste, hatte den Rivalen am Wochenende im Duell um den Community Shield 3:1 besiegt. Für das Ziel Meistertitel soll 75-Mio.-Euro-Stürmer Darwin Nunez aus Uruguay mehr als nur ein Ersatz für den zu Bayern München abgewanderten Sadio Mané sein. „Wir hatten Zeit, uns auf seinen Abgang vorzubereiten und das haben wir getan“, unterstrich Klopp.

Ein Wörtchen im Meisterschaftskampf mitreden wollen auch die restlichen Mitglieder der „Big Six“, die drei Londoner Clubs Chelsea, Tottenham und Arsenal sowie Citys Stadtrivale United. Gespannt darf man auf den Vierten der Vorsaison, Tottenham Hotspur, sein. Unter Erfolgstrainer Antonio Conte legten die Nordlondoner eine starke Rückrunde hin, bezwangen dabei unter anderem City. Mit dem Brasilianer Richarlison, dem Kroaten Ivan Perisic sowie dem Ivorer Yves Bissouma hat Conte sein Team rund um Harry Kane zudem geschickt verstärkt.

Ivan Perisic wird künftig die Außenbahnen in der White Hart Lane unsicher machen. © APA/afp / JACK GUEZ


Bei Chelsea hingegen, das am Samstag bei Everton in die Saison startet, zeigte sich der deutsche Trainer Thomas Tuchel unzufrieden. Nach dem Eigentümerwechsel blieben die erhofften Verstärkungen bisher aus. Im Gegenteil: Romelu Lukaku wurde an Inter verliehen, die Defensivstützen Antonio Rüdiger (Real) und Andreas Christensen (Barcelona) abgegeben, weitere Abgänge sind nicht ausgeschlossen. „Wir wissen, dass uns noch einige Spieler verlassen wollen“, befürchtet Tuchel. Auf der Habenseite stehen bisher Sterling und der senegalesische Innenverteidiger Kalidou Koulibaly von Napoli.

Bei Arsenal macht sich unter Trainer Mikel Arteta langsam Hoffnung breit, mit mehr Beständigkeit die Top 4 attackieren zu können. Ziel ist jedenfalls das Erreichen eines Champions-League-Platzes. Entsprechend wurde aufgerüstet: Gabriel Jesus und Oleksandr Sintschenko kamen von City, der junge Fabio Vieira vom FC Porto. Sie treffen auf ein bereits äußerst talentiertes Team rund um Bukayo Saka und Martin Ödegaard.

Gabriel Jesus soll das neue Ass im Ärmel der Gunners sein. © APA/afp / JUSTIN TALLIS


Im Umbruch befindet sich Manchester United, das am Sonntag auf Brighton trifft. Ralf-Rangnick-Nachfolger Erik ten Hag soll den Club wieder ganz nach oben führen. Unklar ist jedoch die Zukunft des wechselwilligen Superstars Cristiano Ronaldo, was für Unruhe im Verein sorgt. Sollte der 37-jährige Portugiese gehen, wären die Red Devils im Angriff mit Anthony Martial und Marcus Rashford vergleichsweise dünn besetzt. Nach dem Abgang von Paul Pogba (Juventus) konnte zudem Wunschspieler Frenkie De Jong nicht von Barcelona geholt werden. Dänemarks Christian Eriksen ist der namhafteste Zugang.

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