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Ein Foto aus dem Jahr 2008: Cristiano Ronaldo im Trikot von Manchester United. Nun kehrt der Superstar zurück. © AFP / ADRIAN DENNIS

Es ist offiziell: Ronaldo wechselt zu Manchester United

Nicht City, sondern Manchester United heißt der neue Club von Cristiano Ronaldo. Vor der Rückkehr zu dem Verein, der ihn zum Weltstar machte, sind nur noch Details zu klären. Die Einigung ist aber erzielt.

„Willkommen zuhause“: Manchester United hat sich mit einem Blitz-Coup auf die Rückkehr von Cristiano Ronaldo mit Juventus geeinigt. Nach zwölf Jahren soll der mittlerweile 36-Jährige wieder in der Stadt und dem Stadion spielen, wo er schon unvergessliche Höhepunkte seiner Ausnahmekarriere feierte. Nur Stunden nachdem die ersten Berichte aufgetaucht waren, dass sich der schwerreiche Stadtrivale Manchester City aus dem Wechselpoker um den Portugiesen zurückgezogen habe, gab United die Einigung am frühen Freitagabend bekannt.


Allerdings stünden noch persönliche Vertragsbedingungen aus sowie das Visum und der obligatorische Medizincheck. Alles das sollte nach dieser Ankündigung aber nur noch eine Formsache sein. „Jeder im Verein freut sich, Cristiano zurück in Manchester willkommen zu heißen“, schrieb der Club bereits euphorisch und nannte noch einmal die beeindruckende Statistik von Ronaldos erstem United-Kapitel: 118 Tore in 292 Spielen.

In Manchester wurde Ronaldo zum Weltstar
Ronaldo war im Sommer 2003 von Sporting Lissabon für 19 Millionen Euro in die Premier League zu Manchester gewechselt. Sechs Jahre später zahlte Real Madrid an United 94 Millionen Euro für Ronaldo. 2008 hatte er mit Manchester die Champions League gewonnen, mit den Königlichen gelang dies Ronaldo später weitere vier mal, ehe es ihn im Sommer 2018 zu Juventus gezogen hatte.

Cristiano Ronaldo kehrt zu Manchester United zurück. © AFP / ANDREW YATES


Sein Vertrag bei den Italienern wäre eigentlich noch ein Jahr gültig gewesen. Warum der Superstar nun vorzeitig Abschied von Juve nimmt, ist nicht ganz klar. Atmosphärische Störungen wurden kolportiert – befeuert auch von der Tatsache, dass Ronaldo zum Saisonauftakt beim 2:2 in Udine bis zur 59. Minute nur auf der Bank saß.
Juventus sucht den Nachfolger
Zuletzt ging es für die Turiner nicht nur um den Preis, sondern auch um einen geeigneten Nachfolger für den Top-Torschützen. Am Donnerstag hatte sich dessen Berater Jorge Mendes mit Clubvertretern getroffen. Die Italiener bemühten sich demnach bereits um einen Ersatz für den 36-Jährigen. Als mögliche Kandidaten gelten Stürmer Gabriel Jesus von Manchester City, Ex-Juve-Profi Moise Kean vom FC Everton oder der Argentinier Mauro Icardi von Paris Saint-Germain.

Ronaldo reiht sich damit in eine Reihe von Superstars ein, die in diesem Sommer den Club gewechselt haben. Zuvor waren bereits Lionel Messi vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain gegangen und Romelu Lukaku von Inter zurück zum FC Chelsea. Zudem soll Weltmeister Kylian Mbappé vor einem Wechsel von PSG zu Real Madrid stehen.

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