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Hat in der bestehenden Impfdebatte eine klare Meinung: Jürgen Klopp. © APA/afp / PAUL ELLIS

Jürgen Klopp: „Ich verstehe das nicht“

Seit mehreren Wochen gibt es in England eine Debatte über eine Impfpflicht für Fußballprofis. Für Jürgen Klopp ist die Verweigerung einer Corona-Impfung indes mit Alkohol am Steuer zu vergleichen.

Jürgen Klopp appelliert damit an die Selbstlosigkeit der Bevölkerung. Die gesetzlichen Bestimmungen dagegen seien auch „nicht dazu da, mich zu schützen, wenn ich zwei Bier trinke und fahren will, es ist zum Schutz anderer Leute, weil ich betrunken bin, und wir akzeptieren das als ein Gesetz“, sagte der Trainer des FC Liverpool.


Er habe sich nicht nur impfen lassen, um sich gegen das Virus abzusichern, sondern auch die Menschen um ihn herum, fügte Klopp hinzu. „Ich verstehe nicht, warum das eine Einschränkung der Freiheit ist. Wenn es so ist, dann ist das Verbot betrunken zu fahren auch eine Freiheitsbeschränkung“, meinte er.

Liverpool in Impfdebatte als Vorbild
Im englischen Fußball gibt es eine heftige Debatte um ungeimpfte Profis, weil angeblich immer noch eine größere Zahl von Spielern den Piks verweigert. Beim FC Liverpool seien 99 Prozent geimpft, versicherte Klopp. Dies sei eine „natürliche Entscheidung“ des Teams gewesen, er habe niemanden überzeugen müssen.

Der 54-Jährige wünscht sich auch mehr Offenheit über den Impfstatus jedes Einzelnen im Interesse der Sicherheit. „Wir dürfen Leute nicht fragen, ob sie geimpft sind, aber ich darf einen Taxifahrer fragen: Bist du betrunken? Wenn er sagt: Das muss ich dir nicht sagen, dann sage ich: Okay, ich fahre nicht mit dir“, erklärte Klopp britischen Medien zufolge bei einer Medienrunde vor dem Spiel gegen Manchester City am Sonntag (Anpfiff 17.30 Uhr).

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