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Liverpool-Käptn Jordan Henderson reckt den Pokal in den Londoner Nachthimmel. © APA/afp / GLYN KIRK

Mehr Drama geht nicht: Liverpool gewinnt Pokal-Kracher

Liverpool hat sich am Sonntag in einem selten gesehenen Elfer-Thriller den englischen Fußball-Ligacup gesichert.

Die „Reds“ rangen im Finale in Wembley Chelsea nach 120 torlosen Minuten vom Punkt mit 11:10 nieder. Die ersten 21 Schützen hatten allesamt verwertet, ehe ausgerechnet der extra für das Elfmeterschießen eingewechselte Chelsea-Torhüter Kepa Arrizabalaga den entscheidenden Ball klar über das Tor setzte.


Für Liverpool bejubelte den neunten Ligacup-Titel, den ersten seit zehn Jahren, und ist damit vor Manchester City wieder alleiniger Rekordsieger in diesem Bewerb. Für Trainer Jürgen Klopp, seit 2015 im Amt, war es überhaupt der erste nationale Cup-Titel mit den „Reds“. Sein Team hat mittlerweile zehn Pflichtspiele in Folge gewonnen und auch das Titelrennen in der Premier League bei nach Verlustpunkten nur drei Zählern Rückstand auf ManCity wieder spannend gemacht.

Die entscheidende Szene: Chelsea Torhüter Kepa schießt den Elfer übers Tor. © APA/afp / GLYN KIRK


Champions-League-Sieger Chelsea dagegen bleib der zweite Titel in diesem Kalenderjahr nach jenem bei der Club-WM verwehrt. Thomas Tuchel musste sich im deutschen Trainerduell mit Klopp beugen – auch, weil sein Schachzug mit Kepa nicht aufging. Der 27-jährige Spanier wurde in der 120. Minute für Torhüter Eduard Mendy eingewechselt, weil Tuchel mit ihm im Elferschießen mehr Chancen sah. Dass Kepa am Ende selbst antreten musste, war da wohl nicht miteinberechnet.

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