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Tottenham feiert den Klassenerhalt. © ANSA / DAVID CLIFF

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Tottenham feiert den Klassenerhalt. © ANSA / DAVID CLIFF

Tottenhams Rettung und viele Tränen

Tottenham Hotspur hat den Klassenerhalt in der Premier League aus eigener Kraft geschafft.

Tottenham schlug Everton in der letzten Runde am Sonntag 1:0 und schickte damit Lokalrivale West Ham United in die zweite Liga. Oliver Glasner musste sich bei seinem letzten Heimspiel als Trainer von Crystal Palace Meister Arsenal 1:2 beugen. Pep Guardiola verabschiedete sich mit einer 1:2-Heimniederlage gegen Aston Villa von Manchester City.


Liverpool qualifizierte sich mit einem 1:1 gegen Brentford für die Champions League. Chelsea verpasste mit einem 1:2 beim direkten Konkurrenten Sunderland das internationale Geschäft. Aufsteiger Sunderland gelang noch der Sprung von Platz zehn in die Europa League, weil Brighton & Hove Albion 0:3 gegen Manchester United verlor.

Farewell folgt in Leipzig

Glasner durfte bei seinem emotionalen Abschied im Selhurst Park kurz über eine geglückte Aufholjagd jubeln. Das vermeintliche 2:2 jedoch zählte wegen Abseits nicht, der Anschlusstreffer von Jean-Philippe Mateta (89.) war zu wenig. Arsenal hatte durch Tore von Gabriel Jesus (42.) und Noni Madueke (48.) vorgelegt. Mit Blick auf das Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain am Samstag rotierte Arsenal-Trainer Mikel Arteta auf neun Positionen.

Trainer Oliver Glasner (rechts). © ANSA / TOLGA AKMEN

Trainer Oliver Glasner (rechts). © ANSA / TOLGA AKMEN


Crystal Palace schloss die Saison auf Platz 15 ab, war jedoch trotz eines personellen Aderlasses früh frei von Abstiegssorgen. Am Mittwoch will sich Glasner in Leipzig mit der Conference-League-Trophäe verabschieden. Gegner ist Rayo Vallecano.

Tottenham mit Danso in der Startelf durfte aufatmen. Joao Palhinha verwertete den Nachschuss nach einem Stangenköpfler und belohnte die „Spurs“ für eine starke erste Hälfte (43.). Im Verwaltungsmodus brachte Tottenham die Führung über die Zeit und wendete damit mit einem erfolgreichen Schlussspurt unter Trainer Roberto De Zerbi das Worst-Case-Szenario ab. Für West Ham war auch ein 3:0 gegen Leeds United zu wenig. Burnley und Wolverhampton standen bereits zuvor als Absteiger fest.

Tränen in Manchester und Liverpool

Aston Villa drehte die Partie beim Guardiola-Abschied in Manchester durch Ollie Watkins (47., 61.) und behauptete Platz vier. Dies hat Auswirkungen auf die Europacup-Setzliste 2026/27. Auch Sturm Graz profitierte, Österreichs Vizemeister bekommt es nun Ende Juli in der 2. Runde der Champions-League-Qualifikation mit Schottlands Zweitem Hearts oder Polens Zweitem Gornik Zabrze zu tun. Mit Bodö/Glimt oder Fenerbahce hätten ganz andere Kaliber gedroht. Salzburg hoffte vergeblich auf eine Verbesserung des fünftplatzierten Liverpool FC.

Pep Guardiola verabschiedet sich von Manchester City. © ANSA / GARY OAKLEY

Pep Guardiola verabschiedet sich von Manchester City. © ANSA / GARY OAKLEY


„Ich bin gerade so nervös. Warum liebt ihr mich so sehr? Warum tut ihr mir das an?“, sagte Guardiola nach Spielende an das Stadionpublikum gerichtet. „Es war eine große Ehre, diesen Verein zu vertreten. Jede Entscheidung, die ich getroffen habe, hielt ich für das Beste für diesen Verein. Ich liebe euch so sehr. Es hat Spaß gemacht.“ Die Spieler hätten eine große Verantwortung, diesen Standard fortzuführen, sagte der nach zehn Jahren mit 20 Titeln abdankende Starcoach. Auch Bernardo Silva und John Stones verlassen den Club.

Emotionaler Salah-Abschied

An der Anfield Road zeigte Mohamed Salah in seinem Abschiedsspiel noch einmal seine Klasse. Der Ägypter setzte erst einen Freistoß an die Stange und bereitete dann das Liverpool-Führungstor von Curtis Jones (58.) mit einem Außenristpass vor. Der Ausgleich von Kevin Schade (64.) war zu wenig für Brentford. Nach dem Abpfiff ließen sich Salah und der ebenfalls nach neun Jahren vom LFC scheidende Andrew Robertson unter Tränen von den Fans feiern.

„So ist das Leben. Ich blicke zurück und frage mich, ob ich mir mehr gewünscht hätte, als ich erreicht habe: eigentlich nicht – wir haben alles gewonnen, wir spüren die Liebe der Fans, und das ist für mich das Wichtigste“, sagte Salah.

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