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Um Superstar Neymar gibt's Wirbel. © AFP / FRANCK FIFE

105 Euro als Corona-Hilfe: Wirbel um Neymar

Er ist der teuerste Fußballer weltweit – dennoch haben die brasilianischen Behörden Star-Stürmer Neymar zunächst umgerechnet 105 Euro als Corona-Hilfe zugestanden.

Der vorläufige Bescheid über die Unterstützungszahlung, die eigentlich Geringverdienern durch die Corona-Krise helfen soll, ging laut einem Medienbericht auf einen Diebstahl der Daten des Nationalspielers zurück.


Neymars Name, Geburtsdatum und seine Ausweisnummer seien genutzt worden, um die Corona-Hilfe der brasilianischen Regierung zu beantragen, berichtete das Online-Portal UOL am Donnerstag. Die Hilfszahlungen sind für Menschen mit Berufen etwa in der Reinigungsbranche oder Gastronomie gedacht, die wegen der Corona-Ausgangsbeschränkungen kein Einkommen mehr haben. Mit einem geschätzten Jahreseinkommen von 85 Millionen Euro ist Neymar nicht anspruchsberechtigt.

Zahlung eingefroren
Der in seinem Namen eingereichte Antrag sei aber zunächst bewilligt worden, berichtete UOL. Die Behörden hätten die Zahlung an den Spieler von Paris Saint-Germain bereits angewiesen, sie aber dann eingefroren und eine Prüfung des Antrags wegen Nichterfüllung der Voraussetzungen veranlasst. Neymars Personal habe den Antrag nicht gestellt und wisse auch nicht, wer dahinter stecke, hieß es in dem Bericht.

Brasilien ist eines der am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder. Mit 34.000 Corona-Toten hat das südamerikanische Land die dritthöchste Opferzahl weltweit. Der 28-jährige Neymar hat sich angesichts der Pandemie in seine Luxusvilla in Mangaratiba in der Nähe von Rio de Janeiro zurückgezogen. Der Brasilianer hält mit einer Transferzahlung von 222 Millionen Euro den Rekord als teuerster Fußballer der Welt.

Autor: dpa/det

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