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Neymar macht immer wieder mit neuen Frisuren auf sich aufmerksam. © APA/afp / LOIC VENANCE

Dani Alves: Neymar macht Fans eifersüchtig

Neymar-Teamkollege Dani Alves hat in einem Interview seine Theorie geäußert, weshalb der Brasilianer in der Gunst vieler Fußball-Fans nicht allzu weit oben steht. Alves zufolge weckt sein Landsmann bei vielen Personen Neid und ähnelt damit sehr Cristiano Ronaldo. Doch auch der Verteidiger war in seiner Karriere mit Sicherheit kein „Everybodys Darling“, wenn man auf das Ende seiner Juve-Zeit blickt.

Neymar würde ähnlichen Problemen gegenüberstehen wie Ronaldo: „Er hat alles, was heutzutage für Eifersucht sorgt. Er ist ein Millionär, er ist berühmt und er sieht gut aus“, sagte Alves. Nämlich ist auch der Portugiese trotz zahlreicher sportlicher Erfolge stets umstritten.

Alves: „Neymar ist keine Maschine“
Dass sein Teamkollege auch bei PSG nicht immer ideal mit anderen Stars auskäme, wollte Alves gar nicht leugnen. Für den Rechtsverteidiger ist das allerdings kein Problem: „Neymar ist für mich wie ein Sohn oder ein Bruder. Ich weiß, was in seinem Kopf vorgeht und dass er eine sehr intelligente Person ist.“ Kritik und Pfiffe gegen Neymar könne er nicht verstehen: „Er ist ein Mensch, keine Maschine.“

Alves sei es nach seinem Wechsel von Juventus zu PSG deshalb wichtig gewesen, für eine gute Atmosphäre zu sorgen: „Ich versuche immer ein Ambiente der Lösungen, nicht der Probleme zu schaffen.“ Doch auch dem 36-Jährigen ist dies in seiner Karriere nicht immer gelungen: Vor dem Champions-League Finale 2017 zwischen Juventus und Real Madrid gab es Zoff zwischen ihm und Ex-Teamkollege Leonardo Bonucci, dies bestätigte Juve-Stürmer Mario Mandzukic.

Dani Alves und Neymar gelten als Hitzköpfe. © APA/afp / VANDERLEI ALMEIDA

Alves polarisierte in der Vergangenheit selbst
Vor dem Anpfiff des Finals verärgerte der Brasilianer seinen italienischen (Ex-)Teamkollegen, indem er in voller (übertriebener) Lautstärke Samba-Musik spielen ließ. Bonucci forderte ihn gemäß der Aussage von Mandzukic dazu auf, die Musik abzustellen und drohte dem Verteidiger-Kollegen damit, dessen Bein zu brechen, wenn er dies nicht sofort tun würde.

Daraufhin beleidigte Alves den italienischen Verteidiger: Im Gegensatz zu ihm hätte er immer noch drei Champions League-Siege auf seinem Konto, falls Juventus das Endspiel verliert, soll der Kicker vom Zuckerhut gesagt haben. Bonucci hat ihn daraufhin offenbar an der Gurgel gepackt. Trainer Massimiliano Allegri anschließend nun ein, trennte die beiden und sagte ihnen ins Gesicht, dass sie nach diesem Spiel beide rausgeschmissen würden. So kam es dann auch: Bonucci wechselte im Sommer 2017 zu Milan, Alves ging zu PSG.
Brasilianer will noch bis zur WM in Katar spielen
Wie auch immer, der ehemalige Barcelona-Mann hat in seiner Karriere viel gewonnen und galt lange Zeit als bester Rechtsverteidiger der Welt. Alves plant laut eigenen Aussagen eine Karriere bis zur WM 2022. Dann wäre er 39 Jahre alt. Tipps und Tricks holte er sich jedoch von Ex-Mitspieler Xavi: „Ich bin nicht blöd, Früher oder später wird man langsamer. Aber ich hatte Xavi in meiner Mannschaft. Ich weiß, dass niemand schneller ist als der Ball.“

Autor: dl

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