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Sturm Graz kürte sich in Klagenfurt zum Cupsieger. © APA / ERWIN SCHERIAU

Ein Feiertag für den österreichischen Fußball

Sturm Graz hat sich am Sonntag zum österreichischen Fußball-Cupsieger gekrönt.

Die Steirer feierten vor 30.000 Zuschauern in Klagenfurt einen verdienten 2:0-Finalsieg über Rapid, beide Tore erzielte Manprit Sarkaria (66., 84.). Für Sturm ist es der insgesamt sechste Pokal-Triumph, der erste seit 2018. Rapid hingegen muss weiterhin auf den ersten Titel seit dem Gewinn der Meisterschaft 2008 warten. Der 14. und bisher letzte Cup-Sieg der Hütteldorfer liegt 28 Jahre zurück.


Während auf den Rängen grandiose Stimmung herrschte, ließ das spielerische Niveau in den ersten 45 Minuten zu wünschen übrig. In dem äußerst intensiv geführten Match ging es vor allem vor dem Seitenwechsel um Zweikämpfe und zweite Bälle, beide Teams suchten ihr Heil eher im weiten Pass nach vorne als im geordneten Spielaufbau.
Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff legte Sturm ein bis zwei Gänge zu und kam der Führung schon in der 46. Minute ganz nahe.

Die Fans von Sturm und Rapid sorgten für eine einzigartige Kulisse



Das sich abzeichnende 1:0 für Sturm fiel schließlich in der 66. Minute: Nach einem weiten Abschlag nach vorne setzte sich Emegha gegen Moormann durch und spielte für Sarkaria auf, der an Wimmer und Auer vorbeizog und den Ball unter die Latte knallte. Nach dem Treffer nahm Sturm etwas den Fuß vom Gaspedal und suchte das Heil in Kontern, was sich in der 84. Minute bezahlt machen sollte.


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