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Xabi Alonso saß nur wenige Monate auf der Real-Bank. © ANSA / SERGIO PEREZ

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Xabi Alonso saß nur wenige Monate auf der Real-Bank. © ANSA / SERGIO PEREZ

Der Real-Hammer! Xabi Alonso gefeuert

Xabi Alonso ist nach etwas mehr als einem halben Jahr bei Real Madrid schon wieder Geschichte.

Wie Spaniens Fußball-Rekordmeister am Montag mitteilte, wurde der Vertrag des 44-Jährigen in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst. Alonso, der einst selbst für Real gespielt hatte, war im Sommer 2025 zu den Königlichen gewechselt, nachdem er davor erfolgreich Bayer Leverkusen in der deutschen Bundesliga betreut hatte.


Nachfolger von Alonso ist Álvaro Arbeloa, der im vergangenen Sommer die zweite Mannschaft der Königlichen übernommen hatte. Davor hatte der 42-Jährige, der auch als Spieler viele Erfolge mit dem Club feierte, im Jugendbereich von Real gearbeitet.

Der einstige Real-Verteidiger Alvaro Arbeloa wird Alonsos Nachfolger. © APA/afp / FRANCK FIFE

Der einstige Real-Verteidiger Alvaro Arbeloa wird Alonsos Nachfolger. © APA/afp / FRANCK FIFE


Die Königlichen reagierten damit auf die sportliche Krise: Neben dem verlorenen Supercup-Finale am Sonntag gegen Barça (2:3) läuft Real dem Team von Hansi Flick auch in der Meisterschaft hinterher. Der Rückstand beträgt vier Punkte. Und in der Champions League sind die Madrilenen auch nur Siebter, es drohen die Playoffs.

Kein Glanz im Real-Spiel

Zwar hatte sich der Rekordmeister in der Meisterschaft zuletzt etwas stabilisiert, überzeugend waren die Auftritte trotzdem nicht. Das 2:3 gegen Barcelona war dann wohl eine Niederlage zu viel für den erfolgsverwöhnten und schillernden Präsidenten Florentino Pérez. Denn der Kader um Kylian Mbappé, Vinicius Junior, Antonio Rüdiger und Co. sollte höchsten Ansprüchen genügen. Schon nach dem 0:2 Anfang Dezember gegen Celta Vigo soll es Berichten zufolge eine Krisensitzung der Vereinsführung gegeben haben.

Alonso war von Oktober 2022 bis zum vergangenen Sommer Trainer von Leverkusen. Mit Bayer gewann er in der Saison 2023/2024 den DFB-Pokal und ohne eine einzige Niederlage auch fulminant die deutsche Meisterschaft.

Erst Traumstart, dann Talfahrt

Mit dementsprechend großen Erwartungen hatten die Madrilenen ihren Ex-Profi als Coach verpflichtet. Und zunächst sah auch alles nach einer Erfolgsgeschichte aus: Nach dem Halbfinale bei der Club-Weltmeisterschaft konnte Alonso zu Beginn dieser Saison in den ersten 14 Pflichtspielen 13 Siege bejubeln. Es war der beste Saisonstart, den die Königlichen jemals hatten.

Der launische Vinicius Junior hatte angeblich seine Probleme mit Alonso. © APA/afp / FADEL SENNA

Der launische Vinicius Junior hatte angeblich seine Probleme mit Alonso. © APA/afp / FADEL SENNA


Doch ausgerechnet bei seinem früheren Verein FC Liverpool Anfang November in der Champions League startete die Talfahrt für den Spanier mit dem Starensemble. Die Wende gelang ihm nicht mehr.

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