a Spanien

Levante schied nach dem 0:3 im Rückspiel aus © SID / JOSEP LAGO

Levante klagt weiter: Barcas Platz im Pokal-Viertelfinale unsicher

Der spanische Fußball-Meister FC Barcelona muss weiter um seinen Platz im Viertelfinale des nationalen Pokal-Wettbewerbs bangen.

Barcas unterlegener Achtelfinal-Gegner UD Levante hat vor dem spanischen Sportschiedsgerichtshof TAD erneut Protest gegen sein Aus wegen des vermeintlich unerlaubten Einsatzes eines Barca-Akteurs im Hinspiel eingelegt.

Zuvor war der Klub aus Valencia mit seinem Einspruch gegen die Spielwertung vor dem Berufungsgericht des spanischen Verbandes wie schon in der ersten Instanz aus formalen Gründen gescheitert.
Ein Termin für die TAD-Verhandlung steht noch nicht fest. Allerdings herrscht Zeitdruck, denn Barcelonas Viertelfinal-Hinspiel beim FC Sevilla ist schon für Mittwoch angesetzt.

Durch Zeitungsbericht darauf aufmerksam geworden

Beide Verbandsgerichte hatten Levantes Proteste wegen Überschreitung der Einspruchsfrist von 48 Stunden zurückgewiesen. Tatsächlich war UD erst sechs Tage nach seinem 2:1-Erfolg im Achtelfinal-Hinspiel durch einen Zeitungsbericht darauf aufmerksam geworden, dass Barcelonas Spieler Chumi trotz einer fünften Gelben Karte im drittklassigen Reserveteam des Cupverteidigersmitgewirkt hatte.
Zudem ist umstritten, ob Chumis Sperre über Spaniens dritte Liga hinaus auch in anderen nationalen Wettbewerben gültig ist.

Barcelona behauptet in diesem Zusammenhang, sich am Inhalt eines angeblichen Verbandsmemos orientiert zu haben. Außerdem verweist der Klub darauf, für Chumis Einsätze im Profi-Team über einen gesonderten und nicht von der Drittliga-Sperre berührten Spielerpass zu verfügen.

Im Hinspiel hatte sich Barca mit 1:2 geschlagen geben müssen, durch einen 3:0-Sieg im Rückspiel fixierten die Katalanen den Einzug in die nächste Runde.

Autor: sid

Empfehlungen

© 2020 Sportnews - IT00853870210