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Imanol Alguacil ließ seinen Emotionen freien Lauf. © Screenshot

Nach Pokalsieg: Sociedad-Trainer eskaliert auf PK

Trainer Imanol Alguacil hat den ersten wichtigen Titelgewinn des neuen spanischen Pokalsiegers Real Sociedad San Sebastián nach fast 34 Jahren gebührend gefeiert.

Zum Abschluss seiner Pressekonferenz zog der 49-Jährige am späten Samstagabend das blau-weiß gestreifte Trikot des baskischen Vereins an, streckte den Clubschal in die Höhe und sang dann aus voller Kehle – schon fast schreiend – die Hymne von Real Sociedad. San Sebastián hatte zuvor im 2020er Finale der „Copa del Rey“, das coronabedingt mit fast einjähriger Verspätung ausgetragen wurde, den baskischen Erzrivalen Athletic Bilbao mit 1:0 bezwungen. Den einzigen Treffer erzielte Mikel Oyarzábal per Foulelfmeter in der 63. Minute.


Alguacil erklärte, er habe „von Modus Fan auf Modus Trainer umgeschaltet“. Kein Wunder, hat doch der unweit von San Sebastián in Orio in der baskischen Provinz Guipúzcoa geborene Mann sein halbes Leben bei Real Sociedad verbracht. Er wurde in der Jugend des Vereins groß und spielte in den 1990er Jahren als rechter Außenverteidiger neun Jahre lang im Profiteam. Seit 2011 absolviert er seine bisherige Trainerkarriere im Verein. Er coachte Jugendteams, die B-Mannschaft und ist seit 2018 Trainer der Profis.



Real Sociedad hatte die beste Zeit in den 1980er Jahren mit den beiden einzigen Liga-Titeln der Clubgeschichte (1981 und 1982) sowie dem Pokalsieg 1987, dem zweiten nach 1909. Der dritte Pokal-Erfolg habe einen besonderen „Geschmack“, wie Medien betonten, auch weil Bilbao mit 23 Titeln als „Pokalspezialist“ gilt. Kleiner Trost für die Bilbao-Fans: Am 17. April spielt der Club das Pokal-Endspiel 2021 gegen Rekordpokalsieger FC Barcelona (30 Titel).

Autor: dl

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