S+
Jesús de Miguel (30) hinterlässt eine kleine Familie. © APA/afp / OSCAR DEL POZO

a Spanien

Jesús de Miguel (30) hinterlässt eine kleine Familie. © APA/afp / OSCAR DEL POZO

Todestragödie vor den Augen seiner Familie

Am Montag hat der spanische Fußball nicht nur einen Profi verloren, sondern vor allem einen Familienmenschen. Der Stürmer von CD Tenerife erlitt nach einem Zusammenprall einen Herz-Atem-Stillstand. Er hinterlässt auch eine kleine Familie, die bei der Tragödie sogar vor Ort war.

Es sind Nachrichten, die einen sprachlos machen. In der Nachspielzeit der Partie zwischen CD Tenerife und dem FC Andorra wurde Jesús de Miguel Alameda vom herausgestürmten gegnerischen Torhüter auf Höhe des Strafraums schwer gefoult. Der Andorra-Goalie sah für diese Aktion sofort die rote Karte. Alle Beteiligten waren in Schockstarre und die Partie wurde beim Stand von 2:2 anschließend abgebrochen.


Der 30-Jährige musste unter dem bewegenden Applaus der Fans vom Spielfeld gebracht und ins Krankenhaus Nuestra Señora de la Candelaria in Santa Cruz de Teneriffa eingeliefert werden. Er hatte einen Herz-Atem-Stillstand erlitten, sein Zustand war von Beginn an äußerst kritisch. Zunächst gab der Verein noch vorsichtige Hoffnung, als er den Zustand des Spielers als ernst, aber stabil bezeichnete. In der Nacht verschlechterte sich sein neurologischer Zustand jedoch deutlich. Am Dienstag um 8 Uhr erlag Jesús de Miguel schließlich seinen schweren gesundheitlichen Folgen, wie der Verein am Vormittag unter großer Trauer mitteilte.

Ein Vater, der nun fehlt

Tragisch an diesem Unglück ist auch das Schicksal seiner Familie. Seine Frau Maria und die gemeinsame Tochter Carla, die im Juni 2025 geboren wurde, waren sogar im Stadion und mussten die dramatischen Szenen somit aus nächster Nähe miterleben. Sie waren gekommen, um ihren Jesús Fußball spielen zu sehen. Stattdessen endete das Spiel in einer Tragödie, die sie ein Leben lang begleiten wird.

Die Frau und  die junge Tochter mussten die Tragödie  live im Stadion miterleben. © APA/afp / JOSE JORDAN

Die Frau und die junge Tochter mussten die Tragödie live im Stadion miterleben. © APA/afp / JOSE JORDAN


Während die gesamte Fußballwelt um den Spanier trauert, verliert seine Familie völlig unerwartet und viel zu früh einen geliebten Ehemann und Vater. Zurück bleiben eine Frau und eine kleine Tochter, für die von einem Moment auf den anderen nichts mehr so sein wird wie zuvor.

Schlagwörter: Fussball Spanien Tragödie

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben. Aktivierungslink erneut senden
Vervollständigen sie Ihre Profil-Angaben, um Kommentare zu schreiben.
Profil bearbeiten

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2026 First Avenue GmbH