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Sorgte erneut für den entscheidenden Treffer im Saisonendspurt: Luis Suarez. © APA/afp / GABRIEL BOUYS

„Werde immer dankbar dafür sein“

Torjäger Luis Suárez hat nach dem Gewinn der spanischen Fußball-Meisterschaft mit Atlético Madrid von seinem persönlich härtesten Jahr gesprochen. Der Stürmer-Star aus Uruguay hatte mit dem Siegtor zum 2:1 am Samstag bei Real Valladolid entscheidenden Anteil am Titel und konnte seine Emotionen danach nur schwer im Zaum halten.

„Das war eine harte Saison angesichts der Situation, die ich durchgemacht habe. So wie die Saison angefangen hat, nicht respektiert zu werden und dann von Atlético die Tür geöffnet zu bekommen“, sagte Suárez. „Ich werde diesem großen Club immer dankbar dafür sein.“


Der 34-Jährige war im vorigen September tief enttäuscht vom FC Barcelona zu Atlético gewechselt, weil der zuvor neu gekommene Barça-Trainer Ronald Koeman nicht mehr mit ihm plante.

Atlético behauptet sich – Simeone feiert achten Titel
Für Atlético war es die erste Meisterschaft seit 2014, dem Stadtrivalen Real half auch der 2:1-Sieg gegen den FC Vilarreal nicht mehr, die Zukunft von Trainer Zinedine Zidane ist weiterhin offen. Der FC Barcelona um Lionel Messi hatte schon vor dem Saisonfinale seine Chancen verspielt. „Es war ein so schwieriges Jahr, mit all den Toten“, sagte Atlético-Trainer Diego Simeone nach seinem achten Titel mit dem Club, zu dem der Argentinier 2011 kam, mit Bezug auf die Coronavirus-Pandemie.

Hunderte Fans feierten außerhalb des Stadions in Valladolid die Mannschaft, einige Spieler gesellten sich zu ihnen, viele trotz der andauernden Coronavirus-Pandemie ohne Masken. Zeitweilig schritt die Polizei ein.

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