
FCS-Coach Davide Possanzini steht mit seinem Team in der zweiten Runde der Coppa Italia. © FCS
FCS-Coach Possanzini: „Wissen jetzt besser, wo wir stehen“
Nach dem Sieg im Elfmeterschießen in der Coppa Italia gegen Catanzaro hat die neue Saison für den FC Südtirol so richtig begonnen. Trainer Davide Possanzini war nach dem Aufstieg in die nächste Runde dementsprechend zufrieden – merkte aber auch an, dass noch nicht alles rund läuft.
16. August 2026
Von: cst
Trainer hatte kurz zuvor den Sieg seiner Mannschaft im Elfmeterschießen gegen Catanzaro bejubeln dürfen – immerhin ein Team, das im Juni im Playoff-Finale gestanden hatte. Das merkte dann auch Possanzini an und befand: „Wir haben vor dem Spiel gesagt, dass es ein guter Test für uns ist. Jetzt wissen wir besser, wo wir stehen.“
Der FCS hatte in Catanzaro einen Mix aus alten und neuen Tugenden gezeigt. Was man vom FC Südtirol schon bisher kannte, war die gute Mentalität und die Stehauf-Qualitäten. Neu ist, dass man mit spielerischen Mitteln versuchte, den Gegner in die Knie zu zwingen. Das gelang noch nicht perfekt, wie auch der Gegentreffer zum 1:2 (Fehlpass von Tronchin) zeigte. „Wir sind immer im Spiel geblieben und wurden dafür belohnt. Man muss aber auch sagen, dass Catanzaro phasenweise das Spiel dominiert hat“, so Possanzini mit einem ehrlichen Feedback.
Zur Wahrheit gehört auch, dass der FCS mit neun (!) neuen Spielern in der Startelf angetreten ist. Nur Simone Tronchin und Federico Davi waren von der alten Garde dabei. „Ich denke, dass wir schon bald unser wahres Spiel zeigen werden“, so Possanzini abschließend. In der zweiten Runde der Coppa Italia trifft der FC Südtirol entweder auf Genoa oder Ascoli (Sonntag, 18.30 Uhr).
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