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Die Champions League als historische Krönung: Inter holte 2010 das Triple. © ANSA / DANIEL DAL ZENNARO

10 Jahre danach: Inter erinnert an das Triple

Unter dem portugiesischen Startrainer Josè Mourinho gelang Inter im Jahr 2010 ein Kunststück, das in der italienischen Fußballgeschichte einmalig ist: Der Gewinn des Triple, bestehend aus Scudetto, Pokal und Champions League.

Sieht man sich den Kader der damaligen Inter-Mannschaft heute an, so stechen die Superstars gleich ins Auge: Samuel Eto’o, Wesley Sneijder oder Kapitän Javier Zanetti – Inter hatte eine bombastische Mannschaft zusammen. Dazu kam das damalige Talent Mario Balotelli, der unverzichtbare Oldie Esteban Cambiasso oder der Bozner Reservetormann Paolo Orlandoni. Viele der Namen sind aus dem Profifußball mittlerweile verschwunden, andere sind noch immer da. Was sie gemeinsam haben: Durch den Gewinn des Triple haben sie Historisches geschaffen, das in Italien einzigartig ist.

Der Vater des Erfolgs: Josè Mourinho, der am Tag nach dem Triumph in der Königsklasse zu Real Madrid abwanderte. © ANSA / EMILIO NARANJO/ARCHIVIO

Mit 82 Punkten sicherte sich Inter den Meistertitel in der Serie A. Zwei Punkte vor der Roma und zwölf Zähler vor dem Stadtrivalen Milan. Der spätere Serienmeister Juventus beendete die Liga auf dem blamablen 7. Rang. Die Roma war auch Inters Gegner im Finale der Coppa Italia, das die Mailänder dank einem Treffer von Milito mit 1:0 für sich entschieden.

Die Krönung folgte schließlich im Endspiel der Champions League – am 22. Mai 2010. Auch dort war der argentinische Angreifer, der die Saison seines Lebens spielte, der gefeierte Matchwinner. Mit zwei Toren schoss Milito seine Inter-Mannschaft, die im Halbfinale das damals überragende Barcelona ausgeschaltet hatte, in den siebten Fußballhimmel.

Autor: cst

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