a Serie A

Giuseppe Di Serio (19) spielt bei Benevento inzwischen regelmäßig. © ANSA / Mario Taddeo

Der nächste Trentiner dockt im Oberhaus an

Einen Südtiroler Fußballer, der in der Serie A auf regelmäßige Einsätze kommt, gibt es schon seit Jahren nicht mehr. Unsere südlichen Nachbarn aus dem Trentino dürfen sich hingegen auf ein neues Talent freuen: Giuseppe Di Serio.

Fabio Depaoli (23) und Andrea Pinamonti (21) sind aktuell die bekanntesten Fußballer aus dem Trentino. Zwar ist Rechtsverteidiger Depaoli – im Gegensatz zu seinen vorherigen Stationen Chievo und Sampdoria – bei Atalanta kein Stammspieler, doch wer bei einem Champions-League-Teilnehmer unter Vertrag steht, kann kein schlechter Fußballer sein.


Ebenso sieht es mit Pinamonti aus, der zwar bei Inter auf dem Abstellgleis steht, seine Serie-A-Tauglichkeit mit 10 Treffern in 64 Spielen aber bereits unter Beweis gestellt hat. Zudem hat das Trentino mit Riccardo Fiamozzi (Empoli) oder Amedeo Benedetti (Cittadella), die beide Leistungsträger ihrer Teams in der Serie B sind, weitere Profispieler.

Vom Nonsberg nach Kampanien
Im Süden von Italien macht sich ein weiterer Trentiner auf, sich in der Serie A festzusetzen. Die Rede ist von Giuseppe Di Serio (19), der es in der laufenden Saison bei Überraschungsteam Benevento bisher auf neun Kurzeinsätze bringt und im Vorjahr bereits den Serie-B-Meistertitel feiern durfte. Milan-Legende Filippo Inzaghi, der beim Aufsteiger als Trainer an der Seitenlinie steht, hat den jungen Nonsberger in den letzten sechs Ligaspielen immer eingewechselt. Ein Treffer gelang Di Serio noch nicht.

Di Serio ist bei Bassa Anaunia (Landesliga) groß geworden, ehe er in den Jugendsektor des FC Südtirol wechselte. Mit 14 Jahren zog es ihn nach Tarent, wo er bei einem lokalen Oberligisten unterkam. Von dort aus startete die Reise in die Serie A, denn nach nur einem Jahr bei Hellas Taranto wechselte di Serio in die Jugendabteilung von Benevento. Von der A-Jugend und der Primavera-Mannschaft arbeitete sich der Stürmer, der auch auf dem Flügel agieren kann, in den Profikader hinein. Vor einem knappen Jahr feierte Di Serio in der Serie B sein Profidebüt, als er gegen Pordenone in den Schlussminuten eingewechselt wurde. Das erste Tor folgte im Juli, beim 3:2-Sieg des Meisters über Frosinone.

Autor: cst

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