a Serie A

Kommt es zum Verkauf des amtierenden Meisters? © APA/afp / MIGUEL MEDINA

Die Zukunft von Inter bleibt ungewiss

Rekordverlust und Sparkurs – Im vergangenen Sommer hatte der frischgebackene Meister der Serie A für viele Schlagzeilen gesorgt. Die finanziellen Sorgen rund um den Eigentümer Steven Zhang machten schmerzhafte Abgänge notwendig. Nun sollen neue Kandidaten auf die Übernahme des Klubs im Gespräch sein.

Durch die Abgänge von Leistungsträgern wie Romelu Lukaku und Achraf Hakimi sollten wichtige Millionen eingespart werden und der Klub zumindest finanziell konkurrenzfähig bleiben. Meister-Trainer Antonio Conte sah sich mit diesem Kurs nicht einverstanden und trennte sich daraufhin von den Nerazzurri. Dass man sich am Ende des Jahres trotzdem zum Herbstmeister küren würde, war damals noch nicht abzusehen.


Und trotz der Sanierungen des Sommers und des sportlichen Erfolgs der laufenden Saison steht der Eigentümer nun wieder im Fokus. Mehreren Berichten zufolge soll nämlich der Verkauf des amtierenden Meisters noch im Raum stehen. Kandidaten für die Übernahme gibt es bereits.

Wird Inter zum zweiten Newcastle?
Dabei ist auch jener saudische Staatsfonds im Gespräch, welcher sich erst vor wenigen Wochen 80 Prozent am englischen Erstligisten Newcastle United gesichert hat. Das Konsortium, das unabhängig von Saudi-Arabien handeln soll, will sich nun auch einen der Big Player im Fußball angeln.

Newcastle United tanzt im Geldregen – und taumelt im Abstiegskampf. © ANSA / PETER POWELL

Diesem Vorhaben könnte die UEFA aber einen Riegel vorschieben. Da die theoretische Möglichkeit besteht, dass beide Klubs im Laufe der kommenden Jahre in der Champions League vertreten sind, erweist sich der Plan der Investoren als sehr komplex. Es dürfen nämlich nicht zwei Vereine desselben Geldgebers an den kontinentalen Bewerben teilnehmen. Sollte Newcastle jedoch diese Saison absteigen, dürfte die Situation eine andere sein.

Des Weiteren hat auch Daniel Straus durchaus Chancen auf den Erwerb von Inter. Der US-Amerikaner hält zurzeit Anteile am NBA-Franchise der Memphis Grizzlies. Dort war er bis 2018 auch Vize-Präsident gewesen. Nun will er seine ersten Schritte im europäischen Profifußball machen.

Empfehlungen

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben.
Aktivierungslink erneut senden
Vervollständigen Sie Ihre Daten: Die Eingabe von Adresse, Ort, PLZ & Telefon ist verpflichtend, um einen Kommentar absenden zu können.
Profil bearbeiten

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2022 First Avenue GmbH