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Mauro Icardi und Wanda Nara saßen beim Spiel gegen Sampdoria zusammen auf der Tribüne. © APA/afp / MIGUEL MEDINA

Wanda Nara: „Inter hat Icardi ein Bein genommen“

Inter und Ex-Mannschaftskapitän Mauro Icardi sind auch nach dem 2:1-Sieg über Sampdoria in der Serie A weiterhin auf Kriegsfuß. Beraterin und Ehefrau Wanda Nara wandte sich in einer TV-Show an die Öffentlichkeit und gab ein umfassendes Statement zum Streit ab.

„Manche sagen vielleicht, dass diese Binde ohne Bedeutung ist, aber für Mauro ist es, als ob Inter ihm einen Arm oder ein Bein weggenommen hätte“, sagte Nara in der TV-Show „Tiki Taka“: „Er trägt dieses Trikot mit so viel Stolz. War in der Vergangenheit eine Entscheidung zwischen Geld und dem Trikot zu treffen, hat er sich immer für das Trikot entschieden.“

Die Degradierung Icardis sei „ohne jede Vorwarnung“ vom Verein vollzogen worden: „Ich stehe immer in Kontakt mit Inter, ich habe die Nummer des Vereins direkt auf der Kurzwahl. Aber von der Entscheidung habe ich über Twitter erfahren.“

Das Ehepaar freute sich zumindest über den Sieg von Inter. © ANSA / MATTEO BAZZI

Moratti: „Mauro hat noch eine Menge zu lernen“
Unter Tränen berichtete Nara in der TV-Show vom Vorfall. Sie hatte ihre Kinder zum Training an das Gelände gefahren: „Mauro hat zu diesem Zeitpunkt noch geschlafen, deshalb habe ich sofort bei Inter angerufen.“ Direktor Massimo Moratti nahm sich der Situation an: „Er war sehr nett und ich danke ihm vielfach.“

Das Verhältnis zwischen Mauro Icardi und Luciano Spalletti gilt als angespannt. © ANSA / MATTEO BAZZI


Der Inter-Funktionär selbst trennte sportliche wie menschliche Aspekte: „Mauro ist 25 Jahre alt, er hat noch jede Menge zu lernen. Ich habe mich um Wanda gekümmert, weil es mich traurig gemacht hat, sie weinen zu sehen. Aber ich möchte verdeutlichen dass das, was wir tun, das Beste für Inter, für Mauro und für die Fans ist. Es war richtig, die Entscheidung zu treffen.“
Spalletti wünscht sich „Normalität“
Noch sei die Tür für eine Wiedervereinigung zwischen Klub und Ex-Kapitän, laut Inter-Trainer Luciano Spalletti, nicht zu: „Wir haben nie seine Professionalität in Frage gestellt. Wir werden uns bald treffen, um über die Sache zu sprechen. Es steht ihnen frei, das Vertragsangebot anzunehmen oder abzulehnen.“

Dass Icardi beim Spiel gegen Sampdoria von der Tribüne aus zusah, war für den Trainer nur selbstverständlich: „Wir würden gerne zur Normalität zurückkehren.“

Autor: dl

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