a Serie A

Andrea Ranocchia hat seine Karriere beendet. Mit Inter hat er einen Scudetto und zwei Pokalsiege gefeiert.

Emotionaler Ranocchia beendet Karriere: „Etwas ist erloschen“

Der langjährige Inter-Verteidiger Andrea Ranocchia hat seine Karriere – trotz der laufenden Serie-A-Saison – beendet. Erst im Sommer war er zu Monza gewechselt. Mit einem langen Statement nahm er Abschied von der Fußballbühne.

In einem langen Video, das Ranocchia mit dem Kommentar „Endgame“ auf den Sozialen Medien veröffentlichte, erklärt er 21-fache Nationalspieler Italiens seinen Abschied. Aus persönlichen Gründen beendet der Verteidiger mit 34 Jahren seine Karriere. Ranocchia war im Sommer von Inter zu Monza gewechselt und galt als einer der großen Hoffnungsträger beim Klub von Silvio Berlusconi und Adriano Galliani.


Für Monza hat Ranocchia, der in seiner Jugend zusammen mit Leonardo Bonucci bei Bari als größtes Innenverteidiger-Talent Italiens galt, allerdings nur ein Spiel bestritten. In seiner Karriere hat er einen Scudetto und zwei Pokalsiege mit Inter gefeiert. Mit Bari gewann er die Serie B. Anfang der Woche hat Ranocchia seinen Vertrag bei Monza aufgelöst.

„Die Leidenschaft ist der Grund, warum ich mit dem Fußballspielen begonnen habe. Sie ist nicht mehr da.“ Andrea Ranocchia

Schon vor der Saison hatte er keine große Motivation mehr, so der gebürtige Umbrier: „Ich wollte nach der Trennung von Inter noch einmal etwas Neues versuchen und Monza hat mir eine großartige Möglichkeit dazu gegeben. Aber ich habe keine positiven Gefühle mehr für den Fußball. Es ist so, als hätte etwas in mir aufgehört zu arbeiten. Etwas ist erloschen. Die Leidenschaft ist der Grund, warum ich mit dem Fußballspielen begonnen habe. Sie ist nicht mehr da.“ Nach einem Wadenbeinbruch, den sich Ranocchia in Neapel zuzog, rang er sich zur Entscheidung durch, die Karriere sofort zu beenden: „Diese schwere Verletzung hätte mich monatelang von der Mannschaft ferngehalten. Ich habe nicht mehr den Willen, zurückzukehren.“

Andrea Ranocchia hat 21 Länderspiele für Italien bestritten. © APA/epa / HUGO DELGADO

In den nächsten Wochen möchte sich Ranocchia nicht mehr äußern: „Ich habe nichts zu sagen, der Verein hat verstanden, dass es mir nicht gut geht. Ich möchte mir jetzt Zeit nehmen und die Gedanken ordnen. Ich denke nicht, dass ich noch einmal Fußballspielen werden. Es ist nicht mehr das, was ich möchte.“

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