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Dino Baggio (l.) war in den 90er-Jahren ein wichtiger Spieler in Italien. Daneben: Zvonimir Boban und Schiedsrichter Pierluigi Collina. © APA

„Es gab Doping, ich habe Angst“

Nach dem Tod von Fußball-Ikone Gianluca Vialli kommt der italienische Fußball nicht zur Ruhe. In den letzten Tagen ist eine Diskussion über die möglichen Hintergründe der zahlreichen Krebserkrankungen bei ehemaligen Profi-Fußballern aufgeflammt.

Dino Baggio (er ist nicht verwandt mit Roberto Baggio) war einer der Großen im glorreichen italienischen Fußball der 1990er-Jahre. 60 Länderspiele hat der mittlerweile 51-Jährige bestritten, 3 Mal hat er den UEFA Cup gewonnen und mit Parma war er 1999 Pokalsieger. Jetzt hat sich Baggio in einem Interview mit TV7 über den frühen Tod von Vialli geäußert.


„Er ist viel zu früh von uns gegangen“, sagt Baggio über den 58-jährig verstorbenen Vialli und fügt an: „Es hat immer Doping gegeben. Es sollte herausgefunden werden, ob bestimmte Stoffe im Laufe der Zeit Schäden anrichten. Ich habe Angst, denn es erwischt viel zu viele Fußballer. Zu den Substanzen die wir damals genommen haben, sollte mehr geforscht werden.“ Baggio hat mit Vialli bei Juventus zusammengespielt.

Vialli ist nicht der einzige Ex-Fußballer, der in letzter Zeit einem Krebsleiden erlegen ist. Am 16. Dezember ist Sinisa Mihajlovic im Alter von 53 Jahren an Leukämie gestorben.

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