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David Beckham und Inter Miami verlieren vor Gericht © SID / Michael Reaves

Es soll nur ein Inter geben: Beckham-Schlappe vor Gericht

David Beckham könnte schon bald gezwungen sein, sich einen neuen Namen für seinen Fußball-Klub Inter Miami zu überlegen.

Der italienische Großverein Inter Mailand hat im US-Bundesstaat Florida einen juristischen Sieg im anhaltenden Streit um die Namensrechte errungen. Zwar ist noch eine weitere Instanz vorgesehen, erwartet wird jedoch, dass Inter Miami seinen Namen ändern muss. Das berichtet die italienische Gazzetta dello Sport.


Aus Sicht der Mailänder ist „Inter“ weltweit ein Synonym für den 18-maligen italienischen Meister aus der Serie A. Inter Miami wurde von einer Investorengruppe um den langjährigen englischen Nationalspieler Beckham gegründet und trat im vergangenen Jahr erstmals in der Major League Soccer an. Miami argumentiert, dass bereits viele Vereine den Namenszusatz verwenden. Selbst in den USA gebe es Klubs wie Inter Nashville und Inter Atlanta, bei beiden handelt es sich allerdings um Amateur-Vereine.

Die Mailänder halten bereits seit 2014 die Rechte an der Marke „Inter“ auf dem amerikanischen Markt. 2019 reichte der Verein eine Beschwerde beim US-Patentamt ein, im Februar 2020 bestätigte das Amt dann grundsätzlich, dass die Nutzung des Begriffs durch Inter Miami problematisch sei.

Autor: sid

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