a Serie A

Die Fiorentina konnte sich in der vergangenen Saison erst am letzten Spieltag retten. © instagram

Fiorentina-Sportchef: „Haben 75 Spieler und 60 passen nicht“

Beim italienischen Traditionsklub AC Fiorentina stehen nach dem Fast-Abstieg in der letzten Saison alle Zeichen auf Umbruch.

US-Medienmogul Rocco Commisso, der den Verein erst kürzlich von Diego und Andrea Della Valle übernommen hatte, holte mit Sportchef Daniele Pradé einen alten Bekannten zur Fiorentina zurück. Nach Meinung von Pradé soll sich nun am Spielerkader einiges ändern.

„Wir haben momentan Schwierigkeiten, weil wir 75 Spieler haben, von denen etwa 60 nicht zum neuen Projekt passen“, sagte der Sportchef auf seiner Antrittspressekonferenz. Im Fiorentina-Kader stehen derzeit 40 Akteure, hinzu kommen zahlreiche Spieler der Primavera-Mannschaft, die für diese Spielklasse eigentlich nicht mehr berechtigt sind.

Pradé, der schon zwischen 2012 und 2016 die Geschicke der Viola leitete, möchte unbedingt neue Qualität in den Kader von Trainer Vincenzo Montella bringen und das Gehaltsbudget weiter erhöhen. Dafür muss er sich allerdings noch etwas gedulden. Vorher sollen Spielen abgegeben werden – zur Not auch, ohne dabei einen Transfergewinn zu erzielen.

„Niemand hat mich gebeten, finanzielle Gewinne zu erwirtschaften. In Bezug auf die genannten 60 Spieler interessiert es die neuen Besitzer nicht, wenn wir finanzielle Verluste bei ihren Abgängen machen. Trotzdem werden die ersten Einkäufe erst ab dem 10. August erfolgen. Ansonsten hätten wir auch keinen Platz im Kader“, sagte Pradé.

Pradé äußert sich zu Chiesa
In Bezug auf Außenstürmer Federico Chiesa, der zuletzt bei der U21-EM in Italien auf sich aufmerksam machte und von zahlreichen Top-Klubs gejagt wird, sagte Pradé: „Wenn er aus dem Urlaub zurückkommt, werde ich mit ihm darüber reden, was er machen möchte.“

Autor: dl

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2020 Sportnews - IT00853870210