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Hart im Nehmen: Gennaro Gattuso coachte trotz seiner Krankheit. © ANSA / MATTEO BAZZI / Z57

Gattuso kämpft gegen unheilbare Augenkrankheit

Napoli steckt im Formtief, hat seit drei Spielen nicht mehr gewonnen. Trainer Gennaro Gattuso hat zurzeit aber ganz andere Sorgen. Eine Augenkrankheit macht ihm derzeit das Leben schwer.

Mit einer Augenklappe leitete er am Sonntag sein Team beim 1:1 gegen Torino von der Seitenlinie. Darauf angesprochen stellte der Italiener seinen Gesundheitszustand klar: „Ich leide unter einer Autoimmunkrankheit, einer Myasthenie am rechten Auge“, erklärt Gattuso, stellt aber auch klar: „Seit einem Monat kursieren Gerüchte, dass ich sterbe. Das stimmt nicht.“


Über die Erkrankung weiß die ehemalige Mittelfeldlegende von Milan bereits seit mehr als 10 Jahren Bescheid. Sie trete aber nur in Schüben auf. Dann sieht er auf dem rechten Auge doppelt und sein Augenlid hängt nach unten. Die Myasthenie lässt Antikörper die Nervenbahnen des Auges angreifen und die Muskulatur erschlaffen. Die Krankheit ist zwar unheilbar, kann aber mit Medikamenten gut behandelt werden. Wenn sie einmal wieder auftritt, dann leidet der Patient darunter, das weiß auch Gattuso: „Doppelt zu sehen macht einen ganz schön müde. Ich tue mich manchmal schwer, mich auf den Beinen zu halten. Nur ein Verrückter wie ich würde da weiter arbeiten.“

Schlagwörter: Fussball

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