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Ralf Rangnick ist  – oder war – bei Milan im Gespräch. © ANSA / CHARA SAVVIDOU

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Ralf Rangnick ist – oder war – bei Milan im Gespräch. © ANSA / CHARA SAVVIDOU

Hat Rangnick von Milan schon die Nase voll?

Österreichs Teamchef Ralf Rangnick soll sich einem Bericht der Gazzetta dello Sport zufolge gegen einen Wechsel zum italienischen Topclub AC Milan entschieden haben.

Wie die italienische Tageszeitung am Freitag berichtete, soll der Deutsche wenige Tage vor dem WM-Auftakt der ÖFB-Elf die Geduld mit den Mailändern verloren haben. Vom ÖFB gab es dazu bisher keine Reaktion, eine Verlängerung des nach der WM in Nordamerika auslaufenden Vertrages rückt damit näher.


Die Mailänder wollten Rangnick als neuen Sportdirektor holen, der 67-Jährige habe laut Gazzetta dello Sport aber zu lange auf konkrete Zusagen des Serie-A-Vereins gewartet. Rangnick forderte demnach die komplette Kontrolle im sportlichen Bereich, also die Bestellung eines neuen Trainers, die Kaderplanung und die Auswahl von Scouts und Nachwuchstrainern. Milan, als Liga-Fünfter in der kommenden Saison nicht in der Champions League vertreten, benötigte aber offenbar zu lange, um grünes Licht zu geben.

Ralf Rangnick bereitet sich mit Österreich auf den WM-Auftakt vor. © APA / GEORG HOCHMUTH

Ralf Rangnick bereitet sich mit Österreich auf den WM-Auftakt vor. © APA / GEORG HOCHMUTH


Nun soll sich der ÖFB-Teamchef voll auf seine Rolle mit dem Nationalteam konzentrieren wollen. Am Mittwoch (6.00 Uhr MESZ) steht das erste WM-Gruppenspiel gegen Jordanien in Santa Clara bei San Francisco an. Damit ist auch der Weg frei für eine Vertragsverlängerung mit dem Österreichischen Fußball-Bund – zumindest bis zum Ende der EM-Qualifikation 2028. „Der Ball liegt jetzt bei Ralf Rangnick, er wird auf uns zukommen“, hatte ÖFB-Aufsichtsratschef Josef Pröll zuletzt der APA gesagt.

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