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Soll gegen Genoa sein Comeback feiern – allerdings ohne Kapitänsbinde am Arm: Mauro Icardi. © ANSA / Serena Campanini

Icardi vor Comeback bei Inter

Am Mittwoch trifft Inter auf Genoa. Dann soll Ex-Kapitän Mauro Icardi sein Comeback für die Mailänder feiern. Hat das wochenlange Theater um den Argentinier damit ein Ende?

Noch am Sonntag sprach Inter-Coach Luciano Spalletti von „Disziplin als wahrer Kraft einer Mannschaft“ und davon, dass Icardi nicht Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo sei. Jetzt scheint es Spalletti mit diesen Tugenden nicht mehr so genau zu nehmen, denn am Mittwoch kündigte er an: „Icardi wird gegen Genoa in der Startelf stehen.“ Ob aus Eigeninitiative oder aufgrund von Druck vom Verein, das sei dahingestellt.

Inter-Fans gegen Icardi

Von den Fans dürfte Icardi bei seinem Comeback nicht freundlich begrüßt werden. Der harte Kern der „Curva Nord“ machte am Mittwoch deutlich, was sie von der Startelf-Rückkehr ihres ehemaligen Kapitäns halten. „Er hat keinen Charakter und keine Zukunft in der Inter-Kabine. Der Verein muss ihn schleunigst loswerden“, verlauteten die Ultras. Wanda Nara, Frau und Beraterin von Icardi war hingegen ganz aus dem Häuschen. „Endlich“, schrieb die Argentinierin auf Instagram und postete gleich einen Haufen Fotos der Inter-Tifosi hinterher.

Dem Zurückrudern von Nara, die zuletzt fast täglich zusätzliches Öl ins Feuer gegossen hatte, folgte jenes von Spalletti. „Für uns ist Icardi wichtiger als Messi“, ließ der glatzköpfige Cheftrainer der Mailänder verlauten. Ob dem aus sportlicher Sicht wirklich so ist, oder ob Inter durch das Comeback einzig den Preis am Transfermarkt hochhalten will, wird man in den kommenden Wochen sehen.

Autor: cst

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