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Italiens Fußball-Boss Gabriele Gravina. © APA/afp / ALBERTO PIZZOLI

Italiens Verband denkt über Impfpflicht für Profis nach

In Italien wird über eine Impfpflicht für Fußballprofis nachgedacht. Nach einer Sitzung des Verbandsvorstandes sagte Präsident Gabriele Gravina am Donnerstag nach Medienberichten, diese Option sei im Kampf gegen Corona möglich. Etwa vier bis fünf Prozent der Profis hätten noch keinen gültigen Impfnachweis – unter anderem, weil sie ein nicht in der EU anerkanntes Vakzin erhalten hatten.

„Wir werden das prüfen“, sagte Gravina laut der Gazzetta dello Sport. „Falls Zahlen herauskommen, nach denen die Sicherheit im Fußball nicht garantiert ist, werden wir von der Regierung Ad-hoc-Maßnahmen verlangen, so wie es etwa beim Schulpersonal gemacht wurde.“ Das Kabinett von Ministerpräsident Mario Draghi hatte diese Woche beschlossen, dass von 15. Dezember an Lehrer geimpft sein müssen.


Ungeimpfte in der Umkleidekabine seien ein „sehr großes Risiko“, meinte Gravina. „Und nach all den Opfern, die wir gebracht haben, dürfen wir kein neues Debakel erleben.“

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