a Serie A

Juan Quadrado, Cristiano Ronaldo und Co. legen bald wieder los.

Juve lässt Ronaldo einfliegen, auch Atalanta trainiert wieder

Obwohl ein Neustart noch nicht in Aussicht ist, tut sich etwas in der Serie A: Zahlreiche Klubs starten dieser Tage mit dem Einzeltraining.

Nachdem die Regierung am Sonntagabend offiziell grünes Licht für Einzeltrainings gegeben hat, wurde einige Fußballer und Klubs umgehend aktiv. Spitzenreiter Juventus etwa hatte alle seine neun Spieler, die sich zurzeit bei ihren Familien im Ausland befinden – darunter auch Cristiano Ronaldo, der am Montag mit seinem Privatjet aus Madeira anreist – zurück nach Turin beordert. Dort müssen sie zunächst in eine 14-tägige Quarantäne. Jene Spieler, die sich bereits in Italien befinden, dürfen in kleinen Gruppen gestaffelt ab Dienstag bzw. Mittwoch das Trainingsgelände Continassa betreten und getrennt erste Übungseinheiten absolvieren.

Ebenfalls am Dienstag bzw. Mittwoch werden Juves Verfolger, Inter und Lazio, den eingeschränkten Trainingsbetrieb aufnehmen. Selbiges gilt für Champions-League-Viertelfinalist Atalanta. Die Corona-Ausnahmesituation in und um Bergamo hat sich soweit beruhigt, dass die Gasperini-Elf ab Dienstag wieder erste Übungseinheiten abhalten kann. Als erster Klub kehrte Sassuolo am Montagmorgen um 9 Uhr auf den Rasen zurück. Die Profis von Bologna und Parma dürfen sich ab Dienstag auf Freiwilligenbasis wieder am Trainingsgelände aufhalten. Napoli und Roma haben ihre Spieler dagegen für Donnerstag einberufen.

Milan und weitere Klubs zögern noch
Andere Klubs dagegen zögern noch. Milan und Verona etwa wollen erst die gesamte Mannschaft einem Coronatest unterziehen und frühestens am Wochenende wieder loslegen.

Genoa und Udinese haben den Trainingsstart bisweilen ebenfalls an gesundheitliche Richtlinien und einem positiven Bescheid der Ärzte gekoppelt.
Sportminister bremst Euphorie
Während sich viele Erstligisten also bereits für den Neubeginn rüsten oder zumindest einen Trainingsstart planen, drückt Italiens Sportminister Vincenzo Spadafora neuerlich auf die Bremse. „An eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs ist nicht zu denken“, so der Regierungsvertreter, der hinzufügt: „Auch ein normales Mannschaftstraining wird nicht vor dem 18. Mai erlaubt sein. Daran müssen sich alle halten.“

Autor: fop

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