a Serie A

Tiémoué Bakayoko (links) wurde offenbar rassistisch beleidigt. © ANSA / Roberto Bregani

Nach Rassismus-Vorfall: Verband ermittelt gegen Lazio

Nach den rassistischen Beleidigungen gegen den Milan-Profi Tiémoué Bakayoko hat der italienische Fußball-Verband Ermittlungen eingeleitet.

Vize-Meister Milan hatte den Vorfall aus dem Serie-A-Spiel vom vergangenen Wochenende dem nationalen Verband gemeldet. Dieser teilte am Freitag mit, gegen Lazio zu ermitteln. Die Fans des Hauptstadtclubs hatten am vergangenen Sonntag bei der 0:2-Niederlage in Mailand den eingewechselten Bakayoko Berichten zufolge mit rassistischen Sprechchören beleidigt.


Die Ermittler wollen nun Video-Material der Partie und die zugehörigen Akten sichten. Der 27 Jahre alte Franzose Bakayoko hatte sich nach dem Vorfall in den sozialen Medien an „einige Lazio-Fans und deren rassistische Sprüche gegen mich und meinen Bruder Franck Kessie“ gewandt und schrieb: „Wir sind stark und stolz auf unsere Hautfarbe. Ich habe volles Vertrauen in den Verein, jene zu identifizieren.“

Torino bezwingt Sassuolo
Währenddessen eröffneten Sassuolo und Torino am Freitag den vierten Spieltag. In Reggio Emilia deutete lange Zeit alles auf ein Unentschieden hin, erst in der 83. Minute fiel die Entscheidung, als Marko Pjaca einen Ball flach neben den rechten Pfosten ins Netz schob. Anschließend hatte Gian Marco Ferrari per Kopf die große Chance auf das 1:1, blieb jedoch an Vanja Milinkovic-Savic hängen. Somit feierte die Mannschaft von Ivan Juric einen knappen 1:0-Erfolg.

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