a Serie A

Paul Pogba mit sorgenvollem Blick. Sportlich und privat durchlebt er turbulente Zeiten. © AFP / GUILLAUME SOUVANT

Polizeischutz für Juve-Star Paul Pogba

Die Situation um den derzeit verletzten Paul Pogba wird immer verworrener und offenbar auch gefährlicher. Wenige Tage nachdem sein Bruder und weitere Bekannte aus seinem Umfeld festgenommen wurden, erhält der Franzose nun besonderen Schutz. Offenbar wurde ihm sogar eine Pistole an die Brust gehalten.

Sportlich läuft es für Paul Pogbra gerade alles andere als rund. Der Weltmeister von 2018 ist Sommer ablösefrei nach Turin zurückgekehrt, dort fällt er wegen einer Knieverletzung aber noch bis Ende des Jahres aus, derweile ist Juventus in der Serie A in eine tiefe Krise geschlittert. Zum sportlichen Unheil gesellen sich seit einiger Zeit auch noch private Probleme.


Paul Pogba wurde offenbar von seinem Bruder Matthias und mehreren Jugendfreunden um einen Millionenbetrag erpresst. Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens wurden diese vor wenigen Tagen in Polizeigewahrsam genommen. Der einst selbst als Profifußballer tätige Bruder bestreitet über seinen Anwalt die Anschuldigungen und kündigt zugleich brisante Enthüllungen an. Nun soll Paul Pogba selbst unter Polizeischutz stehen. Dem Bericht zufolge hat das eine Person aus dem Umfeld des Juve-Stars bestätigt. Auch Pogbas Mutter, Yeo Moriba, soll aus Sicherheitsgründen bewacht werden.

Brisante Aussagen veröffentlicht

Die französische Tageszeitung Le Monde hat derweil Aussagen veröffentlicht, die Pogba im März 2022 gegenüber Ermittlern getätigt haben soll. „Ich hatte Angst. Zwei Jungs haben Pistolen auf mich gerichtet“, so wird der Mittelfeldspieler zitiert. Die Szene soll sich während eines Trainingslagers der französischen Nationalmannschaft abgespielt haben. Dabei wurde er angeblich in eine Wohnung in Chanteloup-En-Brie gebracht und man habe ihn gezwungen, sein Handy auszuschalten. „Unter diesen Androhungen habe ich schließlich gesagt, dass ich den geforderten Gelbetrag zahlen werde“, so Pogba, der von zwei maskierten Männer berichtete. Der Ball liegt nun weiter bei den Ermittlern in Frankreich und Italien, die versuchen werden, Licht ins Dunkel dieser räuberischen Erpressungsaffäre zu bringen.

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