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Raphael Kofler (rechts) im Duell mit Lazios Tijjani Noslin. © APA/afp / TIZIANA FABI

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Raphael Kofler (rechts) im Duell mit Lazios Tijjani Noslin. © APA/afp / TIZIANA FABI

Raphael Kofler: Lob vom Trainer, Ärger um Gegentor

Erstmals seit anderthalb Monaten kam Raphael Kofler am Sonntag für Cagliari in der Serie A wieder zum Einsatz. Bei seinem vierten Auftritt in der höchsten Spielklasse Italiens gab es Polemiken.

Thomas Debelyak

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Thomas Debelyak

Raphael Kofler hat am Sonntag seinen bis dato längsten Einsatz in der Serie A absolviert. Der Rablander Verteidiger in den Diensten von Cagliari wurde bei der 1:2-Niederlage gegen Lazio in der 32. Minute für den verletzten Alieu Fadera eingewechselt und stand rund eine Stunde auf dem Platz. Für Kofler war es eine Rückkehr aufs Feld, nachdem er zuletzt in fünf Spielen in Folge nur auf der Bank saß.


Gegen den neuen Tabellenführer Lazio machte Kofler ein solides Match und wurde nach der Partie von Trainer Fabio Pisacane im DAZN-Interview explizit gelobt. „Kofler hat ein großartiges Spiel gemacht“, so der junge Fußballlehrer.

Schiri-Ärger bei Cagliari

Kofler, Pisacane und Cagliari haderten jedoch mit dem spielentscheidenden Moment, sprich mit dem 2:1-Treffer von Lazios Andrea Pinamonti. Dem Treffer des Nonsbergers war eine höchst strittige Szene vorausgegangen.

Der Nonsberger Andrea Pinamonti erzielte Lazios Siegtreffer. © ANSA / ANGELO CARCONI

Der Nonsberger Andrea Pinamonti erzielte Lazios Siegtreffer. © ANSA / ANGELO CARCONI


Alessandro Deiola, Kapitän von Cagliari, bekam nämlich aus kürzester Distanz einen Hammerschuss an den Kopf. Deiola blieb sichtlich benommen liegen, doch Schiedsrichter Andrea Colombo ließ weiterlaufen – obwohl die Referees bei Kopfverletzungen eigentlich abbrechen müssten. Während Deiola am Boden lag, kam Lazio zum Siegtreffer, Cagliaris Frust war anschließend riesig.

Trainer Pisacane biss sich nach dem Match im DAZN-Interview auf die Zunge. „Ich möchte lieber nichts über den Schiedsrichter sagen“, so der Fußballlehrer. Auch Raphael Kofler wurde nach dem Match über die spielentscheidende Szene ausgefragt, er sagte: „Der Schiedsrichter hat uns gesagt, dass wir den Ball hätten rausspielen müssen. Jetzt kehren wir nach Cagliari zurück und werden weiter hart arbeiten.“

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