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Marko Arnautovic kehrt nach 11 Jahren ins San Siro zurück. © ANSA / ELISABETTA BARACCHI

Mehr lockere Sprüche als Einsätze: Arnautovics Inter-Rückkehr

11 Jahre nach seinem Abschied von Inter kehrt Marko Arnautovic ins San Siro (auch Giuseppe-Meazza-Stadion genannt) zurück. Aus seiner Inter-Zeit gibt es ein paar lustige Anekdoten.

Der ÖFB-Teamspieler fordert am Sonntag mit dem noch ungeschlagenen FC Bologna den italienischen Fußball-Meister, der 2009/10 das Triple aus Meisterschaft, Cup und Champions League gewann. Arnautovic kam in dieser Saison auf drei Serie-A-Einsätze, ehe der Wechsel zu Werder Bremen erfolgte.


Der 32-Jährige sieht seine Einsatzstatistik bei den Nerazzurri mittlerweile mit Humor. „Inter? Ja ich habe dort gespielt, oder besser gesagt, ich habe dort trainiert“, erzählte Arnautovic kürzlich schmunzelnd über seine Zeit bei den Mailändern. Diese halten in der Meisterschaft wie Bologna bei sieben Punkten nach drei Runden.

Anekdoten über Arnautovics Inter-Zeit
„Arnautovic wird am Sonntag bestimmt mit Sympathie von den Inter-Fans empfangen, die noch sein Löwen-Jahr in Mailand in Erinnerung haben“, kommentierte Tuttosport ironisch. Das Blatt listete in einem Bericht einige Anekdoten von Arnautovics Jahr in Mailand auf. Demnach hatte sich der Stürmer von seinem Kollegen Samuel Eto'o einen Bentley G3 geliehen, der ihm vor einem Mailänder Luxushotel gestohlen wurde. Obwohl er kaum zum Einsatz gekommen war, zählte Arnautovic zu den aktivsten Spielern bei den Feierlichkeiten nach dem Triple, die ihm eine Prämie von 640.000 Euro bescherten.

Marko Arnautovic (rechts) während seiner Zeit bei Inter. Links: Dejan Stankovic. © apa/epa / SRDJAN SUKI


„Arnautovic konnte sich gut bei seinen Inter-Kollegen integrieren, die ihn für seine freche Dreistigkeit liebten“, schrieb Tuttosport. Auch Jose Mourinho, aktueller Trainer der AS Roma, erinnert sich gut an Arnautovic: „Als er erstmals zu uns kam, trainierten wir gerade und ich begrüßt ihn. Damals waren meine Stürmer Ibrahimovic, Adriano, Crespo und Cruz. Wir schüttelten uns die Hände, wechselten ein paar Worte und Marko sagte zu mir: 'Trainer, ich bin besser als sie alle.'“

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