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Rafael Leão hat sich zu Wort gemeldet. © APA/afp / PIERO CRUCIATTI

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Rafael Leão hat sich zu Wort gemeldet. © APA/afp / PIERO CRUCIATTI

Skandal in der Serie A: Leão meldet sich zu Wort

Ein Ermittlungsverfahren, das sich um den Verdacht der organisierten Prostitution dreht, hält den italienischen Spitzenfußball in Atem. Mit Rafael Leão hat sich nun ein Star zum Skandal geäußert.

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht eine Eventagentur, der unter anderem „Ausbeutung und Beihilfe zur Prostitution“ vorgeworfen wird. Zu den Kunden des Mailänder Unternehmens sollen auch 70 Profis der Serie A zählen, darunter auch Spieler der Top-Klubs Juventus, Milan und Inter sowie der italienischen Nationalmannschaft.


Trotz der Tatsache, dass gegen die betroffenen Spieler bislang nicht ermittelt wird, kursieren im Netz bereits mögliche Namen – womit der Ruf der Sportler in den Schmutz gezogen wird. So wurde auch Rafael Leão mit wild gestreuten Behauptungen konfrontiert, der portugiesische Offensivstar von Milan ließ sich das aber nicht lange gefallen.

Leão fordert Respekt für sein Privatleben

„In diesen Tagen ist mein Name, wie der anderer Fußballer, auf Websites, in sozialen Netzwerken und in Zeitungen im Zusammenhang mit einer Untersuchung der Staatsanwaltschaft von Mailand aufgetaucht“, schrieb er in einem Post auf X.

„Ich möchte klarstellen, dass ich mit den Gegenständen der Ermittlungen absolut nichts zu tun habe. Ich bin nicht involviert und habe keine Straftat begangen. Ich fordere alle auf, meinen Namen nicht willkürlich oder oberflächlich mit dieser Angelegenheit zu verbinden, ohne Rücksicht auf die Wahrheit und den Respekt vor dem Privatleben“, so Leão weiter.
„Bevor wir Fußballer sind, sind wir Menschen mit einer Familie und einem Ruf.“ Rafael Leão

Sollten derartige Gerüchte nicht aufhören, werde er juristisch dagegen vorgehen. „Bevor wir Fußballer sind, sind wir Menschen mit einer Familie und einem Ruf“, unterstrich er. „Deshalb habe ich meinem Anwalt bereits den Auftrag erteilt, mich auf allen Ebenen gegen diejenigen zu schützen, die weiterhin falsche oder rufschädigende Informationen verbreiten.“

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