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Rafael Leao kündigte seinen Abschied an. © APA/afp / PIERO CRUCIATTI

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Rafael Leao kündigte seinen Abschied an. © APA/afp / PIERO CRUCIATTI

Trotz Vertrag: Milans Leão verabschiedet sich

Milan hat zwei Spielzeiten zum Vergessen hinter sich. Nach der 1:2-Heimpleite gegen Cagliari Calcio und der verpassten Champions-League-Quali haben die Rossoneri die gesamte sportliche Führung entlassen. Nun verabschiedete sich Rafael Leao – trotz Vertrag bis 2028 – gar von selbst.

Die Geschichte von Rafael Leão beim AC Milan dauerte sieben Jahre – nun scheint sie zu Ende zu gehen. Und zwar auf Wunsch des Spielers selbst. „Ich denke, ich habe dem Milan alles gegeben, was ich geben konnte. Jetzt möchte ich eine neue Herausforderung in einer anderen Liga annehmen“, erklärte Leão gegenüber dem portugiesischen Sender SportTV.


Der Offensivspieler hat Mailand bereits verlassen und befindet sich in Lissabon. Nach aktuellem Stand dürfte er nur noch kurzzeitig nach Mailand zurückkehren. Die gemeinsame Geschichte scheint beendet zu sein. „Im Moment ist das Wichtigste, mit Portugal eine gute WM zu spielen. Wenn die Zeit gekommen ist, werde ich meine Möglichkeiten prüfen, um meine Karriere fortzusetzen und weiterhin auf höchstem Niveau im europäischen Fußball zu spielen.“

Vom Publikumsliebling zum Sündenbock

Leão war im Sommer 2019 für 24 Millionen Euro vom französischen Klub LOSC Lille zum AC Milan gewechselt – damals als großes Nachwuchstalent. Seinen endgültigen Durchbruch schaffte er jedoch unter Stefano Pioli. Mit ihm gewann Milan 2022 den Scudetto und Leão wurde zum besten Spieler der Serie A gewählt. Der Portugiese spielte sich mit seinen Dribblings und seiner Schnelligkeit zum Publikumsliebling im San Siro.

Rafael Leão gilt als launische Diva. © APA/afp / PIERO CRUCIATTI

Rafael Leão gilt als launische Diva. © APA/afp / PIERO CRUCIATTI


Doch in dieser Saison hat die Beziehung von Leão zu den Milan-Fans endgültig gelitten. Zu launisch, inkonstant und unmotiviert waren seine Auftritte im zweiten Jahr in Folge. Der 26-Jährige zeigte trotz neun Toren und drei Vorlagen viel zu selten sein großes Potenzial. Im Sommer könnte Milan noch einmal ordentlich Geld für Leão kassieren, für den auch ein Wechsel nach Saudi-Arabien nicht ausgeschlossen scheint.

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