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Fußball-Anhänger aus Neapel und Rom lieferten sich eine heftige Straßenschlacht. © ANSA / Twitter MardukAureliusMMXX

Ultras sorgen für Chaos: Autobahnsperrung und Verletzte

In Italiens Fußballarenen kommt es kaum mehr zu Ausschreitungen, dafür aber verlagert sich die Gewalt offenbar weit abseits der Spielstätten. So geschehen an diesem Sonntagnachmittag.

In der Toskana gerieten Anhänger von Napoli und Roma nahe der Autobahnraststätte Badia al Pino – dort wo 2007 Lazio-Fan Gabriele Sandri von einem Polizisten erschossen wurde – aneinander. Rund 200 Anhänger aus Neapel fingen einen Konvoi mit Ultras der AS Roma ab.


Es folgten Ausschreitungen, in denen am Ende bis zu 300 Personen verwickelt waren. Die Autobahn wurde gesperrt, es bildete sich ein bis zu 13 Kilometer langer Stau. Ein Roma-Anhänger musste mit einer Stichverletzung ins Krankenhaus von Arezzo gebracht werden. Weitere Verletzte dürften mit dem Großteil der Randalierer die Flucht ergriffen haben, als ein Großaufgebot der Einsatzkräfte am Ort der Ausschreitungen eintraf.



Die Ultras von Napoli waren auf dem Weg zum Auswärtsspiel nach Genua, jene von Roma wollten ihr Team zum Spitzenspiel gegen Milan begleiten. Beide Fanlager sind seit jeher arg verfeindet, wobei die Rivalität durch den gewaltsamen Tod des Napoli-Anhängers Ciro Esposito im Jahr 2016 in Rom zusätzlich angestachelt wurde. Seitdem sind Auswärtsfans im direkten Duell der beiden Spitzenteams nicht mehr zugelassen.


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