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Kevin De Bruyne hat Kritik in Richtung Antonio Conte geübt. © ANSA / CIRO FUSCO / fu

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Kevin De Bruyne hat Kritik in Richtung Antonio Conte geübt. © ANSA / CIRO FUSCO / fu

Versprochen gebrochen? De Bruyne tritt gegen Conte nach

Kevin De Bruyne hat nach einer für ihn enttäuschenden Saison bei Napoli deutliche Kritik an Ex-Trainer Antonio Conte geübt.

Der frühere Star von Manchester City war im Sommer 2025 nach Neapel gewechselt. Nach zehn erfolgreichen Jahren in England mit zahlreichen Titeln sollte er bei Napoli zum kreativen Kopf im Mittelfeld werden. Stattdessen erlebte De Bruyne eine Saison, die von Verletzungsproblemen, sportlichen Einschränkungen und unterschiedlichen Vorstellungen vom Fußball geprägt war.


„Bin ich froh, dass er geht? Ja, für mich hätte er nicht bleiben sollen. In diesem Jahr habe ich verstanden, wie wichtig für mich die Art von Fußball ist, die eine Mannschaft spielt“, erklärte der 35-Jährige im Gespräch mit der belgischen Zeitung Het Nieuwsblad. „Fußball muss auch Spaß machen, und genau das hat mir ein wenig gefehlt. Letztes Jahr wurden bestimmte Versprechen hinsichtlich des Spielstils gemacht, die dann nicht eingehalten wurden – und das ist wirklich schade.“

De Bruyne stellt Zukunft in Frage

Vor allem die taktische Ausrichtung unter Conte missfiel dem Spielmacher. De Bruyne sah seine Stärken im offensiven und kreativen Bereich zu selten zur Geltung kommen. „Ich konnte nie wirklich auf meiner Position spielen. Es ist, wie es ist. Ich habe immer alles gegeben. Ich habe ziemlich viel gespielt, sogar nach meiner Verletzung, also ist für mich eigentlich alles in Ordnung“, so der Fußballkünstler.

Kevin De Bruyne war kein großer Fan von Antonio Conte. © APA/afp / CARLO HERMANN

Kevin De Bruyne war kein großer Fan von Antonio Conte. © APA/afp / CARLO HERMANN


Trotz des Trainerwechsels ist auch De Bruynes Zukunft in Neapel keineswegs geklärt. Sein Vertrag läuft zwar noch ein weiteres Jahr, eine Entscheidung über seinen Verbleib will er aber erst nach Gesprächen mit dem Verein treffen. „Ob ich bleibe? Ich halte es für wichtig, ein Gespräch über den Spielstil zu führen“, deutete er an, seine Zukunft in Süditalien auch vom neuen Trainer in Neapel abhängig zu machen.

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