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Mario Balotelli und Giorgio Chiellini: Freunde werden die beiden keine mehr. © AFP / ISABELLA BONOTTO

Brisante Aussagen: Zwischen Chiellini und Balotelli kracht's

Juventus-Verteidiger Giorgio Chiellini hat eine Autobiografie veröffentlicht, die für viel Wirbel sorgt.

Io, Giorgio heißt das Buch, das Juve-Star Giorgio Chiellini veröffentlicht hat. Darin spricht der Verteidiger über seine Karriere, besondere Weggefährten – und auch über den exzentrischen Stürmer Mario Balotelli, für den er keine guten Worte übrig hat.

„Balotelli ist eine negative Person, die keinen Respekt für die Gruppe hat“, heißt es im Buch. „Beim Confederations Cup 2013 hat er uns in keiner Weise geholfen. Dafür müsste man ihn ohrfeigen. Für manch einen mag er zu den Top 5 der Welt gehören, für mich zählt er aber nicht einmal zu den besten 10 oder 20“, so die harten Worte von Chiellini. Die beiden haben in der italienischen Nationalmannschaft insgesamt 22 Mal miteinander gespielt.

„Wenn sich so ein Champion verhält, will ich keiner sein.“
Mario Balotelli

Die Antwort von Enfant Terrible Mario Balotelli ließ nicht lange auf sich warten. Via Instagram holte der ehemalige Nationalstürmer zum Gegenschlag aus. „Ich habe zumindest den Mut und die Ehrlichkeit, die Sachen ins Gesicht zu sagen. Du hattest seit 2013 viele Möglichkeiten, das mit mir zu tun, dich wie ein richtiger Mann zu verhalten. Aber das hast du nicht getan. Wer weiß, was du irgendwann einmal über deine jetzigen Teamkollegen sagen wirst, seltsamer Kapitän. Wenn sich so ein Champion verhält, bevorzuge ich es, keiner zu sein. Und im Trikot der Nationalmannschaft hat es mir nie an Respekt gemangelt.“
Harter Tobak auch gegen Felipe Melo
Balotelli war aber nicht der einzige Akteur, der sein Fett weck bekam. Chiellini teilte auch gegen seinen ehemaligen Mitspieler Felipe Melo aus. „Einer, der noch schlimmer war als Balotelli, war Felipe Melo. Er war schlimmer als das Schlimmste. Spieler, die keinen Respekt haben, die immer gegen alle sind, vertrage ich einfach nicht. Mit ihm hat man immer eine Rauferei riskiert. Ich habe es auch zu den Verantwortlichen gesagt: Er ist eine 'mela marcia'.“

Auch Melo reagierte auf die brisanten Aussagen: „Nach diesen Sätzen habe ich nichts mehr für ihn übrig und werde auch nie mehr etwas für ihn übrig haben. Es ist leicht, in einem Buch schlecht über jemanden zu reden. Vielleicht ist er noch angefressen, weil wir ihn mit Galatasaray aus der Champions League geworfen haben.“

Wie viel Explosions-Potenzial doch in so wenigen Zeilen stecken kann...

Autor: det

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