a Serie B

Brescia Calcio wird für den FCS ein erster Prüfstein sein. © Soziale Medien - Brescia

Brescia bittet den FCS zum ersten Tanz

Nur noch wenig trennt Südtirol von der Zweitklassigkeit. Wenn am Sonntag um 20.45 Uhr die Pfeife des Schiedsrichters zum Anstoß trillert, wird Fußballgeschichte geschrieben.

Das Drusus-Stadion muss allerdings noch auf sein Debüt warten, denn die ersten Punkte mit Südtiroler Beteiligung werden im Stadio Mario Rigamonti vergeben, Heimatstätte von Brescia Calcio. Damit wartet auf den FCS bereits der erste Brocken. Als absoluter Traditionsverein dürften die Blau-Weißen im Kampf um den Aufstieg in die Serie A ein Wörtchen mitreden wollen. Die vergangene Saison beendeten die „Rondinelle“ auf dem 5. Tabellenplatz und schieden letztendlich im Playoff-Halbfinale gegen Monza aus. Zuletzt war Brescia 2019/20 in der Serie A unterwegs, und in der kleinen Stadt unweit des Gardasees brennt man vermutlich auf eine Rückkehr in die Erstklassigkeit.


Der Klub wurde 1911 gegründet und weist 63 Teilnahmen in der zweithöchsten italienischen Spielklasse auf, ein krasser Kontrast zur Situation in Bozen. Neben namenhaften Spielern wie Roberto Baggio, Andrea Pirlo und Sandro Tonali heuern in der Lombardei auch regelmäßig große Namen an der Spitze des Trainerstabs an. Hierbei fiel zuletzt die Wahl auf Josep „Pep“ Clotet, der reichlich Erfahrung in der Serie B, aber auch im englischen Vereinsfußball (Birmingham) mitbringt.

Brescia setzt bei der ersten Begegnung mit dem FCS auf den Heimvorteil. © Soziale Medien - Brescia


In der Coppa Italia war Brescia, anders als der FCS, erfolgreich in das Turnier gestartet. Gegen Pisa überzeugten die „Rondinelle“ mit einem glatten 4:1-Sieg. Clotet setzte dabei auf ein klassisches 4-3-2-1, auch Tannenbaum-System genannt, mit Florian Aye an der Spitze. Hinten für die nötige Sicherheit sorgten Andrea Cistina und Davide Adorni. Brescia überzeugt mit einer balancierten Mannschaft und effektiven Fußball. Den gilt es für den FCS zu unterbinden.

Auf Davide Voltan und dem FCS wartet ein hartes Stück Arbeit. © FC Südtirol Press


Für den Klassenerhalt in der Serie B ist die Euphorie in Südtirol nicht genug, in solchen Ligen muss man liefern. Aktuell findet man noch viele Fragezeichen in Bozen: Der Erfolgstrainer verabschiedete sich bereits ihm Juni, während sein Nachfolger erst vor wenigen Tagen seine Zelte in der Talferstadt abbrach. Auch der Kader bereitet noch Stirnrunzeln. Nichtsdestotrotz wird Interimstrainer Leandro Greco den FCS am Sonntag in einem historischen Moment auf den Platz führen.

Hier finden Sie das Porträt von Brescia Calcio, indem SportNews den Verein genauestens unter die Lupe genommen hat.

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