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Fabrizio Castori bezog zum Unentschieden in Cesena Stellung. © FC Südtirol

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Fabrizio Castori bezog zum Unentschieden in Cesena Stellung. © FC Südtirol

Castori untermauert: „Klassenerhalt bleibt unser Ziel“

Mit einer ansprechenden Leistung, die in ein 1:1-Unentschieden mündete, sammelte der FC Südtirol am Ostermontag einen wertvollen Punkt bei Cesena. Von Playoff-Ambitionen wollte Trainer Fabrizio Castori anschließend nichts wissen.

Wirft man einen Blick auf die Tabelle, kann man als Fan des FC Südtirol das Glas entweder halb voll oder halb leer sehen. Sowohl der Vorsprung auf die Abstiegszone als auch der Rückstand auf einen Playoff-Platz beträgt fünf Punkte. Bei noch fünf verbleibenden Spieltagen wirft sich die Frage auf: Orientiert sich der FCS nach oben oder nach unten? Castori fand auf der Pressekonferenz nach dem 1:1-Unentschieden dazu klare Worte.


„Unser Ziel bleibt der Klassenerhalt. Mit diesem Punkt haben wir den nächsten Schritt in die richtige Richtung gemacht“, erklärte Castori. „Die Serie B ist eine sehr schwierige Meisterschaft, in der höchste Vorsicht geboten ist. Der FC Südtirol ist ein Verein, der keine Fantasieflüge unternimmt, sondern immer mit den Füßen auf dem Boden bleibt.“ Playoffs sind zurzeit also kein Thema, zumal die Weiß-Roten schon seit fünf Spielen auf einen vollen Erfolg warten.

Das Lazarett lichtet sich

Diese Durststrecke erklärt Castori mit der angespannten Personallage in den letzten Wochen. „Heute hat Raphael Odogwu nach zwei Monaten sein erstes Spiel bestritten. Auch Nicola Pietrangeli und Salvatore Molina sind nach einer langen Verletzungspause in die Aufstellung zurückgekehrt. Sie waren nicht in der besten Verfassung, haben aber auf die Zähne gebissen und mit Herz gespielt. Als wir noch komplett antreten konnten, waren wir für jeden ein äußerst unangenehmer Gegner“, weiß Castori, der nun auch auf ein baldiges Comeback von Raphael Kofler hofft. „Er ist ein Spieler, der den Unterschied macht“, pries er.

Nicola Pietrangeli kehrte nach langer Verletzungspause zurück. © FC Südtirol

Nicola Pietrangeli kehrte nach langer Verletzungspause zurück. © FC Südtirol


Über die Leistung gegen Cesena war Castori unterdessen hoch erfreut. „Wir haben wie immer versucht, aggressiv und offensiv loszulegen, was uns mit dem frühen Tor gelungen ist. Anschließend haben wir den einen oder anderen Konter zu viel zugelassen. Cesena verfügt über Spieler, die die Freiräume exzellent für sich nutzen können. Eine Taktikänderung in der zweiten Halbzeit führte dazu, dass wir im Mittelfeld ein besseres Gleichgewicht hatten. Ich finde, dass das 1:1 ein gerechtes Ergebnis ist“, analysiert Castori.

Abschließend äußerte sich der 71-Jährige, der sechs Jahre lang in Cesena trainierte, auch über die Willkommensgrüße der Fans. „Benvenuto a casa, Mister Castori“, war auf einem Banner zu lesen. „Das war wunderschön und hat mich berührt, aber ich habe es geschafft, meine Emotionen unter Kontrolle zu halten“, sagte er mit einem breiten Lächeln.

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