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Beliebt bei den FCS-Fans: Kapitän und Identifikationsfigur Fabian Tait. © FC Südtirol/Bordoni

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Beliebt bei den FCS-Fans: Kapitän und Identifikationsfigur Fabian Tait. © FC Südtirol/Bordoni

Der neue Fabian Tait: „Man fängt an, zu überlegen“

Fabian Tait ist der Mister FC Südtirol und spielt seit zwölf Jahren für die Weiß-Roten. Der Kapitän sieht der neuen Saison mit Vorfreude entgegen, wirft aber bereits einen Blick in die Zukunft.

In der Vorsaison stand Tait in insgesamt 36 Spielen 23 Mal in der Startelf. Auch wenn die Zeiten als unangefochtener Stammspieler womöglich vorbei sind, ist Tait nicht weniger wichtig für den FCS geworden. Er ist die Identifikationsfigur schlechthin und soll auch nach seinem Karriereende in den Verein eingebunden werden. Das hat der FC Südtirol bereits in der Vergangenheit erklärt. In welcher Rolle, ist noch ungewiss.


Zunächst wird der Rekordspieler aber noch auf dem Platz gebraucht. „Ich werde jetzt im Februar 34 Jahre alt. Man überlegt sich schon so langsam, wie es in den nächsten Jahren weitergeht. Solange mein Körper es zulässt, werde ich noch weiterspielen. Was mich besonders glücklich macht, ist, wenn ein paar junge Südtiroler Spieler nachkommen. Wie beispielsweise Elias Schrott (Jahrgang 2009). Er gefällt mir richtig gut hier im Trainingslager “, so Tait gegenüber SportNews.

„Wie es Hannes Fink bei mir getan hat, würde ich auch am liebsten die Kapitänsbinde einem Südtiroler weitergeben.“ Fabian Tait

Der 33-Jährige, der vor einem Monat geheiratet hat, hat auch einen konkreten Traum im Kopf: „Wie es Hannes Fink bei mir getan hat, würde ich auch am liebsten die Kapitänsbinde einem Südtiroler weitergeben.“ Ob Tait dies gelingen wird, bleibt abzuwarten. Aktuell stehen die Davi-Brüder und Raphael Kofler als Südtiroler Spieler im Kader, wobei es den Rablander im Sommer in die Serie A ziehen könnte.

Neuer Fußball mit 33 Jahren

Tait war in den letzten Jahren einer der lauffreudigsten Spieler in der Serie B und vor allem in der Arbeit gegen den Ball eine echte Maschine. Nun kommt aber auch auf den Unterlandler eine neue Herausforderung zu: „Es beginnt ein neuer Zyklus. Wir versuchen, die neuen Ideen umzusetzen. Ich muss sagen, es macht sehr viel Spaß.“

Fabian Tait ist einer, der den Ball schnell abspielt. © FC Südtirol

Fabian Tait ist einer, der den Ball schnell abspielt. © FC Südtirol


Der Mittelfeldspieler steht mit dem FCS vor einer neuen Ära: „Der neue Trainer setzt total auf Ballbesitzfußball. Das merkt man gleich. Das haben wir in den letzten Jahren wenig trainiert. Da haben wir mehr das Pressing und das Gewinnen von zweiten Bällen trainiert. Es gibt aber kein Richtig oder Falsch im Fußball. Das entscheiden dann erst die Ergebnisse. Für die Fans und neutralen Zuschauer könnte es aber mehr Spaß machen.“

Tait erklärte den neuen Fußball unter Trainer Davide Possanzini in seinen eigenen Worten: „Er will auf wenige Meter spielen. Den Ball soll man so schnell wie möglich abspielen. Hierfür muss man schnell denken. Es sollen immer möglichst viele Mitspieler um einen herum sein.“ Fakt ist: Tait bleibt für den FCS – im Gegensatz zu anderen arrivierten Kräften – unverzichtbar.

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