
Für den FC Südtirol gab es eine saftige Geldstrafe. © Giacomelli Andrea
Eine kuriose Geldstrafe für den FC Südtirol
Der FC Südtirol gilt in der Serie B als ein Vorzeigeverein. Doch auch für einen Vorzeigeverein kann es mal eine Geldstrafe geben – auch wenn diese einen kuriosen Grund hat.
24. September 2026

Von:
Thomas Debelyak
Was die Urteile des Sportgerichts betrifft, gehört der FC Südtirol zu jenen Vereinen, die dort nur selten auftauchen. Zwar hatten sich die aufbrausenden Trainer Fabrizio Castori und Pierpaolo Bisoli in den vergangenen Jahren die eine oder andere Sperre eingehandelt, doch der Klub selbst fällt in dieser Hinsicht kaum negativ auf.
Nun aber gab es für den FC Südtirol eine Geldstrafe: Wie das Sportgericht verkündete, müssen die Weißroten 4.000 Euro bezahlen – und zwar aus einem kuriosen Grund: Die FCS-Kicker hätten laut Sportrichter den Spielbeginn um einige Minuten verzögert. Wortwörtlich heißt es im Rundschreiben: „Eine Geldstrafe von 4.000 Euro gegen den FC Südtirol, weil der Verein den Beginn der ersten Halbzeit ungerechtfertigt um etwa vier Minuten verzögert hat.“
Weitere saftige Geldstrafen
Eine kuriose Strafe, die jedoch kein Einzelfall ist. Hellas Verona tauchte mit dreiminütiger Verspätung auf dem Feld auf – und muss dafür 3.000 Euro berappen. Auch ansonsten sprach der Sportrichter einige saftige Geldstrafen aus. Ascoli muss 5.000 Euro bezahlen, weil die Anhänger mit einer Geldmünze das Bein eines Schiedsrichterassistenten getroffen haben. Avellino wurde zu 6.000 Euro verurteilt, weil die Anhänger Leuchtraketen aufs Feld warfen und das Match zwei Mal unterbrochen werden musste.Profil bearbeiten
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